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Ethereum: Wie funktioniert Ethereum Mining eigentlich?

Neben dem Bitcoin erfreut sich auch Ethereum nun schon seit einiger Zeit einer stark wachsenden Beliebtheit. Einer der Gründe für die Faszination dieser digitalen Währungen ist sicher, das sich diese durch Mining schürfen lassen. Wer bitcoin-live.de regelmäßig verfolgt wird wissen, dass wir bereits schon Jahre am Thema sind und insbesondere das Ethereum Mining und deren Rentabilität immer mal wieder aufgegriffen werden.

Achtung: Diese Seite hat am 21.08.2017 ein Update erfahren, sodass die Inhalte angepasst, aktualisiert und teils verschoben worden sind. Die alten Inhalte dieser Seite finden sich nun unter: Anleitung: Ethereum Mining 

Unserer Meinung ist beim Ethereum-Mining besonders interessant, das man dies quasi mit fast jedem handelsüblichen Computer durchführen kann. Gut, man sollte schon über entsprechend gute und Leistungsfähige Hardware verfügen, doch in der Theorie kann eigentlich jeder normale „Office-Computer“ am Prozess des Ethereum-Mining teilnehmen.

Mehr dazu beispielsweise hier:

Eine kurze Einleitung zu Ethereum…

Die Grundmauern von Ethereum wurden etwa 2013 durch Vitalik Buterin gelegt, indem er ein Whitepaper mit den Grundlegenden Vorstellungen und Funktionen zu Ethereum veröffentlichte. Das Besondere daran ist, das Vitalik Buterin 2013 erst 19 Jahre alt war, sodass er in der Welt als eine Art Wunderkind gefeiert wurde. Im Jahr 2014 ist es Buterin dann gelungen durch ein Crowdsale sagenhafte 18 Millionen US-Dollar zu sammeln und so den Start und die Entwicklung von Ethereum beginnen zu können. Im Jahre 2915 war das dann soweit, Ethereum wurde der Öffentlichkeit vorgestellt und die ersten Blocks wurden gemined, sodass das dezentrale Ethereum Netzwerk „online“ ging.

Seitdem befindet sich Ethereum ständig in der Entwicklung, den 2015 ging mehr oder weniger eine Art „Beta-Version“ online, welche noch einige Fehler enthält und bei der auch noch nicht alle Funktionen vorhanden waren. Insgesamt betrachtet sind bei der Entwicklung von Ethereum 4 Phasen geplant:

  • Frontier (ab Juli 2015)
  • Homestead (ab März 2016)
  • Metropolis
  • Serenity

Momentan befinden wir uns bei Ethereum in der Homestead Phase, sodass noch zwei weitere Entwicklungsstufen folgenden werden. Mit dem Erreichen von Serenity soll beispielsweise von POW (Proof-of-Work) nach POS (Proof-of-Stake) wechselt werden. Momentan hinken die Entwickler ihrem Zeitplan jedoch etwas hinterher, sodass die die weiteren Phasen von Ethereum verzögern.

Videoquelle: YouTube / Introducing Sebastian

Wie funktioniert Ethereum Mining nun aber?

Das Ethereum Mining kann man sich wie ein weltweites Wettrennen vorstellen, beidem die Miner gegeneinander antreten und mathematische Aufgaben lösen. Da Grafikkarten besonders gut für dies benötigen Berechnungen geeignet sind, haben sich die Miner auf große GPU-Rigs spezialisiert, sodass diese das Ethereum Mining möglichst effektiv durchführen können.

Löst nun ein Miner die Aufgabe korrekt, dann erhält dieser dafür als Belohnung 5 ETH – diese 5 ETH haben aktuell einen Wert von etwa (271,96 € x 5 ETH ) = 1359,8 €. Also schon eine sehr ansprechende Summe.

Hierbei gilt es zu beachten, dass das dezentrale Ethereum Netzwerk so eingestellt ist, das etwa alle 20 Sekunden (Stand: 21.08.2017) ein Block gefunden wird. Diese Zeit wird jedoch in Zukunft ansteigen, da sich Ethereum in einer Art „Eiszeit“ befindet welche den Wechsel von POW (Proof-of-Work) nach POS (Proof-of-Stake) ermöglichen wird.

Da die Blocktime, also die Zeit zwischen den Blöcken bei Ethereum relativ kurz ist und es so vorkommen kann, das zwei Miner die gleiche Lösung zur gleichen Zeit (ganz kurz hintereinander) an das dezentrale Netzwerk übermittelt haben. Diese Lösungen werden jedoch nicht zu Blöcken, sondern sind dem Netzwerk als  uncle/aunt bekannt. Dennoch erhalten die Miner auch für Lösungen von uncle/aunt eine kleine Belohnung in Ether.

Leistungsdaten einiger Grafikarten:

1. Radeon RX 470 Ethereum Mining*-> ca. 24 MH/s
2. Radeon Rx 480* -> ca. 24 – 25 MH/s
3. R9 380X* -> ca. 20 MH/s
4. R9 390* -> ca. 25 MH/s
5. R9 390X* -> ca. 30 MH/s
6. Nvidia GeForce GTX 1080* -> ca. 23 MH/s

*Affiliate Links

Diese Werte sind nicht in Stein gemeißelt und können je nach Grafikkarte etwas variieren. Im Folgenden einige Hardwaremöglichkeiten: (Affiliate Links)

Grafikkarten, Computerbauteile und Zubehör kann man sehr gut bei amazon.de* kaufen.

2,00 EUR
Gigabyte GeForce GTX 1060 GV-N1060WF2OC-3GD Grafikkarte schwarz
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ASRock 90-MXB5S0-A0UAYZ Motherboard 32GB Speicher mehrfarbig
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Letzte Aktualisierung am 18.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Doch wozu das ganze rechnen beim Ethereum Mining?

Ganz einfach! Auch bei Ethereum werden rund um die Ihr Ether Transaktionen durchführt, welche erstmals im Mempool zwischengespeichert werden. Diese Mempool (Memorypool zu Deutsch „Speicherpool“) kann mit einer handelsüblichen „Liste“ verglichen werden. Findet nun ein Miner einen Block, dann nimmt er sich (wenn er möchte) eine gewisse Menge an Transaktionen aus dem Mempool heraus und schreibt diese (falls korrekt) in seinen Block. Anschließend wird der Block an das dezentrale Netzwerk übermittelt, sodass das Ethereum Netzwerk den Block und die Transaktionen verarbeiten kann.

Die Blockchain kann man sich wie eine sehr lange Kette vorstellen. Neue Blöcke werden einfach vorne an die Kette angehängt. Das besondere an der Blockchain ist, das diese nicht verändert werden kann. Das bedeutet das die Transaktionen im dezentralen Ethereum Netzwerk sicher vor Manipulationen durch dritte sind – ein wesentlich Vorteil.

Das Ethereum-Mining wird also momentan dazu gebraucht, das dezentrale Ethereum Netzwerk am Laufen zu halten und die darin enthaltenen und durchgeführten Transaktionen zu kontrollieren und die Blockchain fortzuführen. Ohne die Ethereum Miner würde das dezentrale Ethereum Netzwerk daher in sich zusammenbrechen und nicht mehr funktionieren. Ein Szenario, welches jedoch sicherlich nicht eintreten wird.

Hierbei gilt es jedoch unbedingt zu beachten, dass es tatsächlich feste Pläne gibt die Miner aus dem dezentralen Ethereum Netzwerk zu werden indem man von POW (Proof-of-Work) nach POS (Proof-of-Stake) wechselt. Aber momentmal, bleibt dann nicht das Netzwerk stehen? Nein, den die Aufgabe der Miner wird dann einfach von den Knoten im Ethereum Netzwerk übernommen.

Der wesentliche Vorteil von POS ist dabei, dass diese im Vergleich zu POW nicht einen Bruchteil der Energie benötigt und somit deutlich umweltschonender betrieben werden kann.

Video: What is Bitcoin Mining?

Es gibt wohl kaum ein Video auf YouTube, was das Mining so gut und schnell erklärt. Auch wenn sich das Video auf Bitcoin bezieht, so sind doch einige grundlegende Inhalte auch auch das Ethereum-Mining anwendbar. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, dieses Video auch in diesem Blog zum Ethereum Mining zu hinterlegen.

Videoquelle: YouTube / BitcoinMiningCom

Die Geschichte des Ethereum Mining

Um ehrlich zu sein, viel „Geschichte“ wird Ethereum Mining wohl nie haben. Das Mining hat 2015 begonnen und wird durch den Wechsel von POW nach POS auch nicht mehr besonders lange andauern. Wann das Ethereum Mining mit GPU-Rigs jedoch wirklich vorbei ist, kann aus heutiger Sicht (Stand: 21.08.2017) niemand sagen. Der Grund für diese kleine Ungewissheit liegt darin, das die Entwickler von Ethereum ihrem Zeitplan bei der Entwicklung von Ethereum deutlich hinter hinken. Eigentlich sollte die Umstellung von POW auf POS nämlich schon längt durchgeführt worden sein.

Miner aus 15/16
Miner aus 15/16

Insgesamt betrachtet wird das Ethereum Mining für viele aktive Miner jedoch ganz klar in die Geschichte eingehen. Es war bisher beim Ethereum Mining wirklich eine sehr bewegende Zeit mit Ereignissen, mit denen wohl wirklich niemand gerechnet hat.

So waren im Sommer 2017 in Deutschland fast alle Leistungsstarken Grafikkarten, Netzteile und sonstige PC-Komponenten für das Mining fast restlos ausverkauft. Dies führte unter anderem dazu, das große Computerhändler wie Mindfacotry oder Alternate die Bestellmengen pro Haushallt auf 2 oder 3 Grafikkarten pro Haushalt begrenzt haben.

Für einen Miner der gern mal 10, 20 oder 30 Grafikkarten auf einmal bestellt natürlich eine Katastrophe, mit der viele Miner erstmal klarkommen müssten. Des Weiteren hat ein sehr großer Miner aus Island im Sommer 2017 einfach mal eine Boing 747 gemietet um damit möglichst schnell Grafikkarten von China nach Island zu transportieren. An diesem Beispiel lässt sich gut erkennen was in 2017 beim Ethereum Mining los war oder immer noch los ist. Immerhin schreiben wir diese Zeilen gerade im Jahr 2017.

Schauen wir also was das Ethereum Mining noch für Überraschungen bereit hält, in die Geschichte der Computer-Hardware ist das Ethereum Mining jedoch in jedem Fall eingegangen, sodass sich Miner, Nerds, und Technikinteressierte sicher immer an diesen Sommer erinnern werden.

Was braucht es zum Ethereum Mining?

Wie beim Bitcoin Mining auch, kann das Ethereum Mining auf unterschiedlichen Wegen durchgeführt werden. In der Regel kommen hierbei zwei wesentlichen Möglichkeiten zum Einsatz beziehungsweise werden unterschieden:

  • Cloudmining
  • Mining zu Hause (Home Mining)

Dabei ist es mehr oder weniger Geschmackssache, für welche der beiden Varianten man sich an Miner entscheiden möchte oder muss, den sowohl das Cloudmining als auch das Mining zu Hause bieten ganz eigenen Vorteile und Nachteile welche ganz individuell je nach Miner ausfallen oder bewertet werden können.

Häufig findet das Ethereum Mining jedoch als klassischen Home Mining statt, da die GPU-Rigs in der Regel gut im privaten Umfeld betrieben werden können und das klassische Home Mining mit GPU-Rigs einen ganz besonderen Charme  und eine nicht zu vergessene Faszination bietet.

Es gibt wohl wenige die dem Mining aus technischer Sicht verfallen sind und diesem dann für immer den Rücken kehren. In der Regel bleiben die Miner daher aktiv oder verfolgen das Home Mining sehr genau.

Cloud-Mining

Das Cloudmining bietet neben dem Home-Mining eine weitere Alternativ am Ethereum Mining teilnehmen zu können. Der wesentliche Vorteil vom Cloudmining ist, das man sich hier keine Gedanken um technische Fragen, Wartungsarbeiten oder Räumlichkeiten machen muss. Der Cloudmining Anbieter sorgt dafür das alles läuft und man selbst „nur“ den entsprechenden Anteil an Hashleistung bezahlen muss.

Daher ist das Cloudmining insbesondere dann sehr interessant, wenn man nur kleine Hashmengen kaufen möchte, keine entsprechende Möglichkeit hat die GPU-Rigs selbst zu betreiben oder einfach Angst vor der technischen Herausforderung hat.  Den der Cloudminer kümmert sich im Hintergrund um die Hardware, Software, Kühlung, Wartung und viele weitere wichtige Punkte beim Ethereum Mining.

Genesis Mining* (Affiliate Link)
Genesis Mining* (Affiliate Link)

So verwundert es sicherlich nicht, dass der Cloud Mining Anbieter die Kosten für diese Punkte auf den Kunden umlegt. Oft muss man daher beim Cloud Mining eine Stromgebühr und eine Service Gebühr bezahlen. In der Regel wird diese von den Erträgen aus dem Cloud Mining Vertrag direkt abgezogen.

Wer mehr über das Cloudmining erfahren möchte, kann gern unseren ausführlichen Blog zum Cloudmining und einen sehr großen Cloudmining Anbieter (lesen):

Beim Cloudmining gilt es jedoch teils auch zu beachten, dass man hierbei nicht zwangsläufig Ethereum oder Bitcoin schürfen muss. Je nach Cloudmining-Anbieter kann es ganz unterschiedliche Angebote geben, sodass auch andere digitale Währungen um Cloudmining geschürft werden können. Bei Genesis Mining ist es zum Beispiel möglich auch Dash, Litecoin, Ethereum, Monero oder ZCash zu schürfen. Genesis Mining ist bereits seit vielen Jahren aktiv am Markt des Cloud Mining tätig und hat laut eigenen Angaben bereits mehr als 500.000 Kunden weltweit gewinnen können.

Bei Genesis Mining* handelt es sich unserer Meinung nach um einen Seriösen Cloudmining-Anbieter, was man bei weitem nicht von jedem Cloudmining-Anbieter sagen kann. Wir selbst schätzen bei Genesis Mining die offene Firmenpolitik, die dafür sorgt das sich dieses Unternehmen nicht versteckt und stattdessen sehr transparent am Markt agiert. So waren die Miningfarmen von Genesis Mining zu Beginn des Jahres 2017 sogar im deutschen TV bei Galileo zu sehen.

Unser Tipp: Mit dem Promo-Codes XUMrSO kannst du bist zu 3 % Rabatt bei Genenis Mining erhalten!

Jetzt Cloud Mining starten!

Videoquelle: YouTube / Galileo

Ethereum selber minen

Neben dem Cloudmining gibt es natürlich auch noch das Home-Mining, welches wir irgendwie als das echte Mining sehen. Immerhin hat das Mining oder das Bitcoin-Mining so bei vielen vor einigen Jahren begonnen. Zudem hat das Home-Mining einen ganz besonderen Charme und einen gewissen Reiz, der insbesondere technisch interessierte Menschen sehr ansprechen kann.

Nicht ohne Grund berichten wir voller Herzblut kontinuierlich auf bitcoin-live zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich des Minings und natürlich auch vom Ethereum Mining. Man könnte meinen wir sind vom Virus des Mining oder Ethereum Mining angesteckt worden – was wirklich nicht schlimm ist.

Quelle: Willi von bitcointalk
Quelle: Willi von bitcointalk

Um Ethereum Mining zu betreiben reicht in der Regel ein normaler Computer mit einer guten Grafikkarte aus. Diese Grafikkarten werden beim Ethereum Mining oder auch beim normalen Mining in der Regel als GPU bezeichnet, wobei GPU für Grafikprozessor (englisch graphics processing unit) steht.

Aktive Miner verbauen jedoch oft deutlich mehr als eine GPU-Pro Computer umso die Grundkosten für das Mining Rig zu senken, sodass das Ethereum Mining von der Kostenseite effektiver wird. Unter einem Mining Rig versteht man einen Computer mit vielen Grafikkarten, welcher extra für das Mining von digitalen Währungen gebaut worden ist.

In der Regel sind diese Mining-Rigs mit 6 GPU’s ausgestattet. Es gibt jedoch seit neustem auch die Möglichkeit Mining-Rigs mit mehr als 6 GPU’s zu bauen, sodass der neue Trend oder die Entwicklung wohl zu Mining-Rigs mit 12 bis 13 GPU’s gehen wird.

Laut unseren Informationen forschen große Mainboardhersteller bereits an spezieller Hardware, sodass sich bis zu 100 GPU’s an einem Computer anschließen lassen. Doch das scheint aus heutiger Sicht doch noch Zukunftsmusik zu sein.

Um mit dem Etherem Mining zu starten wird also erstmal ein Computer mit mindestens einer Leistungsstarken GPU benötigt. Des Weiteren wird eine spezieller Software benötigt, die für das „Mining“ auf dem Computer sorgt.

Oft greifen die Ethereum Miner hierbei auf den sehr bekannten Claymore-Miner zurück, welcher zwar über die CMD-Konsole gesteuert wird, aber wirklich sehr einfach und gut in der Handhabung ist.

Wer sich beim Thema CMD-Konsole oder Claymore-Miner unsicher fühlt, das sich gern unsern Blog zum Ethereum Mining durchlesen. Es ist wirklich selbst für den Laien eine sicher machbare Aufgabe – für die man sich jedoch ernsthaft interessieren muss, da man ansonsten bei möglichen Problemen sicher schnell die Lust am Ethereum Mining verlieren kann.

Um dir jedoch auch an dieser Stelle schnell zu helfen, hier ein paar Hilfen damit du schnell und einfach mit dem Ethereum Mining starten kannst. In unserem Beispiel nutzen wir den Claymore-Miner, welcher auf dem Betriebssystem Windows 7 oder Windows 10 verwendet werden kann. Wenn du die Wahl zwischen Windows 7 und Windows 10 hast, dann empfehlen wir dir für das Ethereum Mining ganz klar Windows 7 zu verwenden, da wir mit diesem Betriebssystem beim Ethereum Mining die besten Ergebnisse erzielen konnten.

Als Pool wird in unserem Beispiel Nanopool.org. verwendet, da dieser Pool über eine gute Hashleistung verfügt und es im Allgemeinen sehr wenige Probleme mit diesem Pool gibt.

Beachte zum Thema Ethereum Mining auch gern die folgenden Übersichten:

Warum ein Pool?

Der Mining-Pool bietet den Vorteil das man seine Hashleistung so bündeln kann und schneller ein Block gefunden wird. Man ist hier also nicht mehr auf sein „Glück“ angewiesen, sondern kann mit relativ stabilen Erträgen durch das Ethereum-Mining rechnen. Die Erträge erhalt man in diesem Fall dann vom Miningpool (nanopool.org), welche fair auf alle teilnehmenden Miner anhand der Hashrate aufgeteilt werden.

Claymore Miner – Ethereum Mining

Hier ein Beispiel für die Config vom Claymore-Miner. Dabei gilt es zu beachten, dass du dieses Beispiel natürlich noch mit deinen Daten füllen musst:

timeout /t 30

EthDcrMiner64.exe -epool eth-eu2.nanopool.org:9999 -ewal ETHEREUM-ADRESSE.MINERNAME/E-Mail@Mail.de -epsw x -mode 1 -ftime 1

Hier nun ein Beispiel, wie die Config aussehen kann, wenn diese bereits die Daten von einem Miner enthält. Bitte denke daran, dass du die Config immer an deine Daten anpassen musst. Du möchtest ja schließlich die Ethereum selber bekommen.

EthDcrMiner64.exe -epool eth-eu2.nanopool.org:9999 -ewal 0x6fca1ce632e0e30239dc972514c47b61832fa9ad.bitcoin-live-miner1/eth@bitcoin-live.de -epsw x -mode 1 -ftime 1

Videoquelle: YouTube / bitcoin-live.de

#Lohnt sich das?! – Lohnt sich Ethereum Mining

Eine Frage die in kaum einen Blog fehlt, welcher das Mining behandelt ist natürlich: #Lohnt sich das?! Daher möchten wir auch hier kurz darauf eingehen, ob sich das Ethereum Mining lohnen kann. Alternativ kannst du dir gern unsere Blog zum Ethereum Mining ansehen, welche das Thema ebenfalls behandeln.

Machen wir für diesen Blog „Wie geht Ethereum Mining“ doch auch ein kurzes Beispiel, sodass jeder die Zahlen nachvollziehen oder für sich ganz individuell anpassen kann. Dazu ist es nötig, das wir ein paar Annahmen treffen, sodass die Werte für jeden nachvollziehbar und vor allem vergleich sind beziehungsweise werden.

Vorweg möchten wir an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass jeder für sein Handeln selbst verantwortlich ist. Bei diesem Blog handelt es sich um keine Beratung, keine Anlageberatung, keine Handlungsempfehlung und keine Investitionsempfehlung. Wir zeigen nur auf wo man momentan unter bestimmten Bedingungen stehen könnte. Auch das Mining birgt ein hohes Verlustrisiko für dein eingesetztes Kapital bis zum Totalverlust. Jeder ist für sein Handeln und seine Entscheidungen selbst verantwortlich!

Unsere Annahmen für dieses Beispiel:

  • Ethereum Preis: 275 € pro ETH
  • Strompreis von: 0,2916 € pro kW/h
  • Hashleistung: 44 mH/s ( 2 Stück GTX 1060)
  • Stromverbrauch System: 190 Watt pro Stunde

Zudem möchten wir anmerken, dass die GTX 1060 in unserem Beispiel leicht übertaktet worden sind und daher mit folgenden Einstellungen betrieben werden. Bitte beachte dabei, das du für dein Handeln selbst verantwortlich bist. Das Übertakten von Grafikkarten kann zu schweren Schäden an der Hardware führen, sodass defekte durch das Übertakten nicht auszuschließen sind. Sei dir diesem Risiko bitte unbedingt bewusst!

Der Strompreis:

Wir gehen in diesem Blog von einem Strompreis von 29,16 Cent je kW/h aus. Dies entspricht dem Durchschnittlichen Strompreis für Haushaltkunden in Deutschland (Stand 2017). Quelle der Daten BDEW 2017 / Wikipedia

Daraus ergibt folgender Ansatz für Stromkosten:

  • 190 Watt x 24 Stunden = 4560 Watt = 4,56 kW pro Tag = 1,33 € Stromkosten pro Tag
  • 4,56 kW x 30 Tage = 136,8 kW pro Monat = 39,89€ Stromkosten pro Monat

Hinweis:

Die Anschaffungskosten sowie sonstige Investitionskosten werden in diesem kleine „Ausflug“ in die „Lohnt sich das?!“ Blogreihe nicht berücksichtigt. Des Weiteren gehen wir in diesem Beispiel davon aus, das ein Monat immer genau 30 Tage hat.

Ergebnisse inkl. Stromkosten

Hinweis: Hierbei handelt es sich um Schätzwerte aus Miningrechnern mit dem Stand vom 21.08.2017

Hier nochmal die Zahlen:

pro Tag

  •     Stromkosten pro Tag: 1,33 €
  •     Ertrag in DASH pro Tag: 2,88 €
  •     Ergebnis nach Stromkosten pro Tag: 1,55 €

pro Monat

  •     Stromkosten pro Monat: 39,89 €
  •     Ertrag in DASH pro Monat: 86,40 €
  •     Ergebnis nach Stromkosten pro Monat: 46,51 €

Diese Zahlen stellen momentan jedoch nur eine Momentaufnahme des Mining-Marktes da und sind mit großer Vorsicht zu genießen. Geht man jedoch von den Annahmen in unserem Beispiel aus, dann lässt sich das Ethereum Mining momentan also unter den getroffenen Bedingungen durchaus profitabel durchführen. Insbesondere Laien sollten jedoch bedenken, das sich solche Ergebnisse im Bereich des Mining sehr schnell ändern können, sodass aus einem positiven Ergebnis schnell auch ein negatives Ergebnis werden kann.

Auch das Mining birgt ein hohes Verlustrisiko für dein eingesetztes Kapital bis zum Totalverlust. Jeder ist für sein Handeln und seine Entscheidungen selbst verantwortlich!




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  • Patrick Yannes

    Eher auf Bitcoin Cloud Mining gehen. Habe erst vor kurzem angefangen, und finde das Cloud Mining viel angenehmer.
    Grüße,
    Patrick