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Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist das erste dezentrale Zahlungssystem (digitales Geld) welches aus berechneten und verschlüsselten Datenblöcken besteht (der Blockchain). Das Netzwerk (peer-to-peer oder p2p) wird von seinen Usern betrieben sodass es keiner regulierenden sowie zentralen Autorität oder einem Vermittler wie z. B. (Zentral-) Banken bedarf. Das hat den Vorteil, das Bitcoin direkt von Person zu Person ohne Umweg über eine zentrale Abwicklungsstelle – wie im herkömmlichen Bankverkehr – übertragen werden können. Selbstverständlich fallen hierbei im Vergleich mit anderen Währungen nur sehr geringe Überweisungskosten an.

Was ist Bitcoin? | bitcoin-live.de
Was ist Bitcoin? | bitcoin-live.de

Das Guthaben der Bitcoin’er (Person die Bitcoin besitzt) wird in sogenannten Wallets gespeichert. Eine Wallet ist vergleichbar mit der persönlichen Brieftasche, (Portmonee) lediglich in digitaler Form. Selbstverständlich unterliegt der Bitcoin keiner geografischen Beschränkung, sodass sich Bitcoin Länderübergreifend nahezu von jedem PC oder „Handy“ mit Internetzugang nutzen lassen. Eines der bekanntesten Online-Wallets ist blockchain.info – diese Wallet lässt sich hervorragend auf Mobiltelefon nutzen.

Damit nur der rechtmäßige Eigentümer mit seinen Bitcoins Transaktionen ausführen kann sind diese mit kryptografischen Techniken geschützt. Es ist so zum Beispiel auch nicht möglich Bitcoins mehrfach auszugeben. Erwerben lassen sich Bitcoins z. B. auf Bitcoin-Börsen, Bitcoin-Marktplätzen oder auch Lokal.

Seinen echten Ursprung findet der Bitcoin im Jahr 2009, wo ihn Satoshi Nakamoto der Öffentlichkeit vorstellte – die wahre Identität von Satoshi ist bis heute unklar. (Umgangssprachlich spricht man bei 0,00004 Bitcoin auch von 400 Satoshi). Der Name „Bitcoin „setzt sich aus „Bit“ (kleinste elektronische Speichereinheit) und „Coin“ (englisch für Münze) zusammen.

Videoquelle: YouTube / btcbase

Wer hat’s erfunden?

Die ersten „Grundsteine“ des Bitcoin gehen auf das Jahr 2008/2009 zurück – doch um den oder die wahren Erfinder hinter Bitcoin ranken sich bis heute viele Mythen und Geschichten. Allgemein bekannt ist jedoch das die Entstehung und somit auch die ersten Anfänge auf Satoshi Nakamoto zurückgehen.

Dabei gilt es allerdings unbedingt zu beachten, das bis heute nicht abschließend geklärt werden konnte ob sich hinter dem Pseudonym (Satoshi Nakamoto) nun eine einzeln Person versteckt oder ob es sich um eine Gruppe von unterschiedlichen Personen handelt, welche als Gruppe agiert haben.

Von Zeit zu Zeit behaupten immer mal wieder einzelne Personen hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu stecken – doch wirklich beweisen konnte das bisher noch niemand. In der Regel verstricken sich diese Personen mit der Zeit in wilde Widersprüche, sodass diese ihre eigenen Behauptungen selbst wiederlegen. Dabei wäre es für den echten Satoshi Nakamoto sehr einfach zu beweisen, dass er wirklich der Ware Erfindet ist, in dem er sehr alte Bitcoins bewegt die nur dem Erfinder von Bitcoin gehören können.

Aufgrund der ungewissen Frage, wer oder welche Gruppe hinter Satoshi Nakamoto wirklich steckt bietet diese Frage natürlich viel Raum für wilde Spekulationen und vor allem außergewöhnliche Verschwörungstheorien.

Um dem oder den Erfindern hinter Bitcoin Respekt und Anerkennung zu zollen, hat man sich bereits sehr früh innerhalb der damals noch sehr kleine Bitcoin Community entschieden, die kleinste Einheit nach dem Erfinder zu benennen. So spricht man beispielsweise bei 0,00000001 Bitcoin von 1 Satoshi.

Satoshi Nakamoto | bitcoin-live.de
Satoshi Nakamoto | bitcoin-live.de

Seit wann gibt es Bitcoins?

Die ersten Erwähnungen finden sich zum Bitcoin in Dokumenten von 2008, welche in einer Mailingliste über Kryptographie vorgeschlagen wurden. Was für viele sicherlich verwunderlich ist, da man beim Bitcoin immer vom „Gründungsjahr“ 2009 spricht.

Bedenken sollte man hierbei jedoch, dass es sich in 2008 lediglich um einige Dokumente handelte, welche vor dem Entstehen der Referenzsoftware erstellt wurden – ähnlich einem Bauplan. Der Bitcoin selbst wurde dann am 3. Januar 2009 „in Leben gerufen“ und die ersten 50 Bitcoins durch Mining geschürft. Wenige Tage später wurde der heute der bekannte Bitcoin-Client „Bitcoin Core“ von Satoshi Nakamoto veröffentlicht.

Erstaunlich am „Konzept“ hinter Bitcoin ist, das dieser auf einer Idee zu kryptographischen Währungen aus dem Jahr 1998 beruht, welche von Wie Dai als b-money und von Nick Szabo als bit gold beschrieben wurden.

Was bedeutet der Name -> „Bitcoin“?

Der Namen Bitcoin klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich, lässt sich aber leicht und schnell aus dem englischen herleiten. Bei Bitcoin handelt es sich nämlich um eine Art Kunstwort, welches aus Bit und Coin zusammengesetzt ist.

Bit steht hierbei für die kleinste elektronische Speichereinheit. Mit einem Bit kann man so die Zustände 1 und 0 speichern. Ergänzend dazu sei gesagt, das 1 Byte aus 8 Bit besteht. Dies soll aber an dieser Stelle keine Rolle spielen. Link zu Wikipedia „Bit“

Zudem kommt im Wort „Bitcoin“ noch der englische Begriff „Coin“ vor. Dieser bedeutet so viel wie Münze oder Münzen.

Daher kann man „Bitcoin“ in etwa mit digitaler Münze übersetzen. Betrachtet man den Einsatzbereich und die Entwicklung seit 2008 / 2009, dann ist der Begriff Bitcoin doch sehr passend gewählt worden. Zudem sind wir der Meinung das der Name „Bitcoin“ sehr einprägsam und vor allem einfach ist – selbst „normale“ Menschen also keine Nerds, können Bitcoin aussprechen und auch oft zuordnen.

Wie viele Bitcoins gibt es?

Die maximale Bitcoinmenge liegt bei 21 Millionen Bitcoin, welche je durch Mining erzeugt werden können. Hierbei handelt es sich um eine feste Größe welche im Bitcoin-Protokoll hinterlegt ist und wohl als unabänderlich bezeichnet werden dürfte.

Damit stellt Bitcoin ähnlich wie Gold oder seltene Erden ein „begrenztes Gut“ da, was nicht selten zu einem eher deflationären verhalten führt. Bis alle Bitcoin „geschürft“ sind, wird es vermutlich noch bis 2100 dauern. Der Grund für diese sehr große Zeitspanne liegt darin, dass – bedingt durch das Bitcoin Protokoll – immer weniger Bitcoins geschürft werden.

Betrug die Belohnung für das Finden eines Bitcoin Blocks im Jahr 2009 noch 50 Bitcoins, so bekommt der Miner für das Finden eines Blocks heute nur noch 12,5 Bitcoin. Diese Belohnung oder auch Blockreward genannt, halbiert sich etwa alle 4 Jahre. Man spricht bei diesem Prozess auch vom Bitcoin Halving. Das nächste Bitcoin Halving kann daher für den 17 Juni 2020 erwartet werden. (Stand. 08.08.2017).

Die wichtigsten Eigenschaften von Bitcoin?

Bitcoin ist dezentral aufgebaut

Der dezentrale Netzwerkaufbau ist eines der essentiellen Merkmale und Eigenschaften von Bitcoin. Dieser Aufbau ermöglicht es, das keine Institution dieser Welt in das Geschehen von Bitcoin eingreifen kann, diesen nach ihren Wünschen einfach verändern könnte oder die Oberhand über Bitcoin erlangen könnte

Jeder Miner, jede Node  und jeder Teilnehmer ist teil eines sehr großes Netzwerks, welches sich selbst überwacht und damit komplett auf einen zentralen Knoten verzichten kann. Ein Angriff auf den Bitcoin ist daher nur sehr schwer möglich.

Selbst dann wenn teile des dezentralen Bitcoin Netzwerk durch Krieg oder Hackerangriffe „offline“ gehen würden, so würde immer ein Teil des dezentralen Bitcoin Netzwerk weiter bestehen und funktionieren.

"Dezentral" | bitcoin-live.de
„Dezentral“ | bitcoin-live.de

 Bitcoin ist leicht zu handhaben

Die Handhabung von Bitcoin ist wirklich als sehr einfach zu bezeichnen. Wer es schafft eine IBAN-Überweisung zu tätigen, der kann in der Regel auch eine Bitcoin Transaktion durchführen. Zudem sollte bedacht werden, dass die Markteintrittshürden beim Bitcoin relativ gering sind.

Bitcoin Kaufen kann quasi jeder an den unterschiedlichsten Stellen. Es gibt Börsen, Marktplätze oder auch persönliche Treffen. Das Bitcoin Konto selbst kann jeder ohne vorige Prüfung eröffnen, sodass hier ein deutlicher Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Bankensystem besteht, in welchem für die einfache Kontoeröffnung teils erhebliche bürokratische Hürden genommen werden müssen.

Anmerken möchte wir jedoch: Wer plant Bitcoins in großen Mengen von einer Börse zu kaufen, der sollte auch mit gewissen bürokratischen Hürden rechnen, da insbesondere die Geldwäschegesetze für die Börsenbetreiber deutlich verschärft worden sind.

Bitcoin ist Pseudoanonym

Viele Bitcoin-Nutzer laufen leider heute noch immer mit dem Gedanken durch die Welt, das Bitcoin vollkommen Anonym und nicht zurück verfolgbar sein – ein großer Irrglaube. Bitcoins sind eher als Pseudonym zu bezeichnen. Das bedeutet das die Bitcoin-Adressen zwar keine persönlichen Daten wie Name oder Wohnadresse enthalten, jedoch trotzdem vollkommen transparent und für jeden nachvollziehbar einsehbar sind.

Man sieht also von welchem Bitcoin-Konto Überweisungen durchgeführt worden sind, man weiß jedoch nicht wem das Konto gehört und dann die Überweisungen daher erst mal nicht zuordnen.

Registriert man sich nun bei einer Börse, kauft dort Bitcoins und sendet diese an sein Bitcoin Konto, dann könnte nun theoretisch der Weg der Bitcoins nachvollzogen werden. Da ab diesem Zeitpunkt bekannt ist, wer über das Bitcoin-Konto verfügt.

Dabei sollte natürlich auch beachtet werden, das diese „Informationen der Börse“ selbstredend nicht öffentlich sind – jedoch unter Umständen von Polizei und Staatsanwaltschaft angefordert werden können.

Möchte man sich gegen solch eine „Zuordnung“ schützen, dann muss man sehr viel Wert auf seine Privatsphäre legen und die Bitcoin Anonym bei persönlichen Treffen erwerben.

Bitcoin Transaktionen | blockchain.info
Bitcoin Transaktionen | blockchain.info

Bitcoin Zahlungen sind vollständig transparent

Ein wesentlicher Vorteil der Blockchain-Technologie des Bitcoin ist es, das Transaktionen (Bitcoin-Zahlungen) auch noch Jahre später bis ins letzte Detail nachvollzogen werden können. Die Blockchain ist daher mit einem riesigen Register zu vergleichen, aus dem keine Daten gelöscht oder verändert werden können.

Wie bereits unter dem Punkt „Bitcoin ist Pseudoanonym“ geschrieben, sollte man jedoch beachten das so Transaktionen und Kontobewegungen von außen nachvollzogen werden können. Man weiß jedoch in der Regel nicht, zu wem diese Transaktionen und Kontobewegungen gehören.

Um der großen und vollständigen Transparents den Bitcoin etwas entgegen zu wirken, sind einige Nutzer dazu übergegangen für jede Transaktion eine neue Adresse zu verwenden. Einige nutzen die Bitcoin-Adressen auch längerfristig.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass man eine Bitcoin-Adresse viele Jahre nutzen kann. Hierbei gibt es kein Verfallsdatum oder ähnliches. Wichtig dabei ist jedoch, dass man unbedingt im Besitz des private Keys seiner Bitcoin-Adresse (public Key) ist.

Die  Transaktionskosten

Aufgrund des weltweiten dezentralen Bitcoin Netzwerks können sehr preiswert Zahlungen um die Welt gesendet werden. Vergleicht man die Gebühren mit denen von herkömmlichen Banken, dann kann man sich teils schon am Kopf kratzen. Insbesondere für sehr große Beträge sind die Bitcoin Transaktionskosten oft vernachlässigbar gering.

Wir möchten jedoch anmerken, dass es bei sehr kleinen Transaktionen also Mikro-Transaktionen durchaus unwirtschaftlich sein kann den Bitcoin zu nutzen. Um ein Beispiel zu nennen: Es macht wenig Sinn einen Kaffee für 2,5 € zu kaufen und diesen mit Bitcoin zu bezahlen, wenn man 0,5 € Transaktionsgebühren bezahlen muss.

Bitcoin ist schnell (Peer-to-Peer)

Das dezentrale Bitcoin Netzwerk funktioniert mit Peer-to-Peer Verbindungen. Das bedeutet das hier Transaktionen direkt von A nach B gesendet werden können, ohne das Daten über einen oder mehrere Mittelsmänner laufen müssen.

Insbesondere im alten Überweisungs-System von Banken war es lange Zeit so, das Überweisungen viele Zwischenstation (Mittelmänner) durchlaufen mussten. Der Peer-to-Peer Aufbau bedeutet für den Bitcoin daher vor allem ein deutliches Plus an Geschwindigkeit und natürlich auch einen Schutz vor manipulativen Eingriffen Dritter.

P2P - Peer-to-Peer | bitcoin-live.de
P2P – Peer-to-Peer | bitcoin-live.de

Weitere Eigenschaften von Bitcoin

  • Bitcoin ist frei zugänglich (OpenSource)
  • Bitcoin ist auf 21 Millionen Stück limitiert (21.000.000)
  • Zahlungen in Bitcoin sind zu 100% transparent in der Blockchain aufgeführt
  • Das Bitcoinnetzwerk ist sehr schnell
  • Bitcoin ist sehr sicher

Wer macht die Bitcoins – Mining?

Die Bitcoin werden weltweit und rund um die Uhr von den Bitcoin-Minern geschürft – dies geschieht indem die Miner versuchen eine mathematische Aufgabe zu lösen und so einen „Bitcoin Block“ finden. Gelingt es dem Miner eine Aufgabe erfolgreich zu lösen, dann bekommt er dafür momentan eine Belohnung von 12,5 Bitcoin + die Transaktionsgebühren der Transaktionen, welche in den gefundenen Block aufgenommen werden können.

Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass die mathematische Aufbaue sehr schwer ist und es sich bei den 12,5 Bitcoins sicherlich nicht im leicht verdientes Geld handelt. Bei der Belohnung für das Lösen der Aufgabe / finden des Blocks spricht man auch vom Blockreward, welcher sich etwa alle 4 Jahre halbiert (Bitcoin Halving). Zu Beginn des Bitcoin im Jahre 2009 lag der Blockreward noch bei 50 Bitcoin.

In der Regel schließen sich die Bitcoin-Miner aufgrund der schweren Aufgabe auch zu sogenannten Mining-Pools zusammen. Diese Miningpool sind mit Gemeinschaften oder Genossenschaften zu vergleichen und dienen dazu die Leistung der Miner zu bündeln und so schneller einen Block finden zu können. Die Belohnung (12,5 Bitcoin) wird dann nach dem Finden eines Blocks gerecht innerhalb des Mining Pools auf die Mitglieder aufgeteilt. Hierbei gilt, wer viel Leistung einbringt bekommt viel – wer wenig Leistung einbringt, bekommt auch wenig.

Beispiel: Ein Mining-Pool Mitglied stellt 10 % der Rechenleistung im Miningpool -> dann bekommt dieses Mitglied auch ca. 10 % der Belohnung, also in unserem Beispiel ca. 1,25 Bitcoin.

Beachten sollte man jedoch, das Mining Pools in der Regel aus vielen Tausend Mitgliedern bestehen und der Anteil pro Block daher deutlich geringer ist. Das Bitcoin Netzwerk ist jedoch so aufgebaut, das statistisch gesehen alle ca. 10 Minuten ein Block gefunden wird.

Wer mehr über das Bitcoin Mining erfahren möchte findet hier einen passenden Blog: Wie geht Bitcoin Mining?

Videoquelle: YouTube / BitcoinMiningCom

Wie kann man Bitcoin „überwiesen“?

Eine Transaktion / eine Überweisung mit Bitcoin durchzuführen ist wirklich sehr einfach und mit dem normalen Konto bei der Bank vergleichbar. Um also eine Überweisung durchführen zu können wird zuerst mal ein Konto benötigt. Dies Konto wird beim Bitcoin als Wallet bezeichnet.

Im zweiten Schritt müssen nun Bitcoin gekauft werden – hierbei gibt es viele Möglichkeiten. So kann man Bitcoins an Bitcoin-Börsen, Bitcoin-Marktplätzen oder auch bei persönlichen Treffen kaufen. Insbesondere bei den persönlichen Treffen sollte man jedoch sehr vorsichtig sein!

Sind die Bitcoins nun gekauft und von der „beispielsweise“ Bitcoinbörse an die eigene Wallet gesendet worden, dann kann man diese von dort auch ganz einfach weiterleiten / überweisen. Um die Bitcoins senden zu können wird natürlich die Bitcoin-Adresse des Empfängers benötigt.

Wichtig ist das man weiß, dass man Bitcointransaktionen / Bitcoinüberweisungen nicht zurückbuchen kann. Ist die Überweisung einmal ausgeführt gibt es kein Zurück mehr. Eine weitere Besonderheit beim Bitcoin ist, das man hier keine Lastschriften von seinem Bitcoin Konto zulassen kann. Alle Kontobewegungen müssen daher von einem selbst durchgeführt und autorisiert  werden.

Was sind Bitcoins wert?

Der Wert von Bitcoin hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Wurde Bitcoin zu Beginn seiner Zeit noch mit wenigen Cent oder wenigen € gehandelt, so kostet ein Bitcoin heute ca. 2950 € (Stand. 08.08.2017).

Dabei sollte in keinen Fall vergessen werden, dass der Preis des Bitcoin sehr starken Schwankungen unterliegt und sich daher einen Kauf sehr gut überlegen sollte. Wie sich der Preis / Wert des Bitcoin in Zukunft entwickeln wird, kann aus heutiger Sicht natürlich niemand 100%tig sagen.

Daher sollte Bitcoin momentan auf jeden Fall als hoch spekulatives Objekt eingeordnet werden. Wir empfehlen jedem nur das Geld zu investieren, was man auch bereit ist auch zu verlieren.

Bitcoin Chart vom 08.08.2017 | coinmarketcap.com
Bitcoin Chart vom 08.08.2017 | coinmarketcap.com

Wie bekomme ich Bitcoin?

Bitcoins lassen sich über verschiedene Wege kaufen – so kann man Bitcoin beispielsweise auf Bitcoin-Börsen, Bitcoin-Marktplatzen oder auch privat bei Bitcoin-Treffen kaufen.

Hierbei sollte beachtet werden, das insbesondere Bitcoin-Börsen oder Bitcoin-Marktplätze immer mehr KYC-Regeln einführen. KYC bedeutet „Know Your Costumer“ also „Kenne deine Kunden“, sodass hierbei mit etwas bürokratischen Aufwand für die Registrierung zu rechnen ist.

Blog: Wo und wie man Bitcoin kaufen kann…

Wo kann ich mit Bitcoins einkaufen?

Immer mehr Geschäfte, Läden, Airlines, Reiseveranstalter oder auch Hotels akzeptieren Bitcoin, sodass man schon eine Menge damit einkaufen kann. Natürlich ist der Anteil der akzeptanzstellen noch relativ gering, doch ein zunehmender Trend ist unserer Meinung nach klar zu erkennen.

Der BitcoinBlog.de hat 2017 beispielsweise eine sehr kleine aber feine Liste mit Shops veröffentlicht, welche Bitcoin akzeptieren. https://bitcoinblog.de/2017/05/09/bezahlts-mit-bitcoin-einige-shops-die-die-kryptowaehrung-akzeptieren/

Des Weiteren haben wir selbst bereits über das Hotel alpenhof-hotel.de berichtet, welche ebenfalls Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Zudem gibt es im Herzen von Osnabrück auch noch der-kaffeeladen.de, welche zu einem herrlichen Kaffee einlädt.

Wer also etwas im Internet recherchiert, wird durchaus überrascht sein wo und vor allem was man heute schon alles mit Bitcoin kaufen kann.

Was sind die Vor- und Nachteile von Bitcoin?

Im Folgenden möchten wir kurz auf unterschiedliche Vorteile und Nacheigehen eingehen, welche unserer Meinung nach beim Bitcoin bestehen. Wir möchten an dieser Stelle auch direkt darauf hinweisen, das es zu diesen Vorteile und Nachteilen sicherlich auch andere Meinungen und oder weitere Punkte geben kann.

Vorteile von Bitcoin

  • Versand in Minuten, rund um die Uhr
  • Teils sehr kostengünstiges Überweisen
  • Einfache Handhabung
  • Der Quellcode von Bitcoin ist Open-Source und kann von jedem kontrolliert werden
  • Keine großen bürokratischen Hürden
  • Weltweit einsetzbar – für jedermann – jederzeit
  • Bitcoin ist dezentral aufgebaut
  • Bitcoin Zahlungen sind vollständig transparent
  • Bitcoin ist schnell (Peer-to-Peer)
  • Bitcoin ist sehr sicher
  • Die maximale Menge ist auf 21 Millionen Bitcoin begrenzt
  • Zum Senden und Empfangen von Bitcoin werden keine persönlichen Daten benötigt
  • Das Bitcoin Netzwerk ist dezentral aufgebaut
  • Es gibt beim Bitcoin keine zentrale Verwaltung zur Regulierung

Nachteile von Bitcoin

  • Teils starke Kursschwankungen / sehr volatil
  • Bisher eine noch recht geringer aber wachsende Akzeptanz
  • Überweisungen sind nicht rückbuchbar
  • Keine Möglichkeit für Lastschriften
  • Oft ist man für die Sicherheit der eigenen Wallet selbst verantwortlich
  • Teils noch unklare Gesetzeslage / Grauzone

Wird Bitcoin die neue Weltwährung?

Sicherlich ist es schon eine gewisse Leistung und auch beachtlich, das Bitcoin Stand 08.08.17 eine Marktkapitalisierung von ca. 56 Milliarden USD erreicht hat. Doch damit ist Bitcoin im Vergleich zu anderen Währungen noch eher klein und unbedeutend. Bedenkt man doch, das der Reichste Mensch der Welt ein Vermögen von ca. 75 Milliarden US – Dollar besitzt. Betrachtet man diese Summe jedoch global, dann handelt es sich hierbei immer noch um eher kleine Summen.

Bis Bitcoin die neue Weltwährung wird muss der Bitcoin-Kurs also noch deutlich steigen. Sind wir daher an dieser Stelle man realistisch -> momentan von einer neuen Weltwährung zu sprechen wäre vermessen. Schauen wir jedoch mal was die nächsten Jahre oder Jahrzehnte bringen.

Auch virtuelles Geld kann gestohlen werden

Genau wie im herkömmlichen Leben oder Bankensystem besteht auch beim Bitcoin die Gefahr eines Hacks beziehungsweise die Gefahr, das einem die schönen Bitcoin geklaut werden. Um die Bitcoins zu klauen sind die Verbrecher mit der Zeit sehr kreativ geworden, sodass man schon gut aufpassen sollte.

Wir empfehlen daher jedem sich möglichst gut zu Informieren und dann entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Beispiele für Sicherheitsmaßnahmen sind zum Beispiel:

  1. Offline Wallet
  2. Hardwarewallet
  3. Eine gute Firewall / Virenschutz
  4. 2-Faktor Authentifizierung

Je nach Börse oder Wallet Anbieter werden teils noch weitere Sicherheitsmaßnahmen angeboten. Als besonders und vor allem einfach in der Bedienung zeigten sich in der Vergangenheit Hardwarewallets – mit diesen soll es sogar möglich sein, gefahrlos von einem verseuchten Computer Bitcoin Transaktionen durchführen zu können.

Wir selbst haben bei den Hardwarewallets sehr gut Erfahrungen mit Ledger Wallet machen dürfen. Wir berichteten daher bereits über den Ledger Nano S und den Ledger Blue ausführlich.

Zum Blog -> Ledger Nano S

Zum Blog -> Ledger Blue

Wenn es um eine gute Firewall und einen guten Virenschutz geht, dann setzen wir von bitcoin-live.de auf Kaspersky. Wie diverse Testberichte von großen Hard- und Softwaremagazinen zeigen, ein Virenschutz / Firewall, welcher oft oder fast immer in der oberen Liga mitspielt.




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