KRAKEN 180.72 € - LTC   | 7.6 %

KRAKEN 690.10 € - ETH   | 1.8 %

Information: Was ist IOTA?! – eine digitale Währung für…

In diesem Blog möchten wir einen kleinen Blick hinter IOTA werfen, sodass klar wird worum es bei diesem digitalen Token respektive dieser digitalen Währung genau geht und warum im Jahr 2017 alle von IOTA und dem revolutionären Konzept hinter IOTA sprechen. Zudem wird hoffentlich auch klar, warum vor allem große Firmen und Entwickler viel Potential in IOTA sehen und sich daher teils auch sehr intensiv mit IOTA beschäftigen.

Der Grund für das große Interesse an IOTA könnte daran liegen, das IOTA das Internet of Things deutlich unterstützten könnte. Denn mit IOTA soll im Wesentlichen die Kommunikation und auch die Zahlung zwischen Maschinen ermöglicht werden und das alles ohne menschliche Hilfe oder Teilnahme. So soll IOTA beispielsweise ein großes Anwendungsfeld im Bereich der Küche finden, sodass der Kühlschrank selbstständig die fehlenden Lebensmittel bestellt und diese auch gleich bezahlt.  Bedenkt man wie stark das Internet of Things in den letzten Jahren gewaschen ist, dann versprechen Projekte wie IOTA ein enorm hohes Potential.

Als Besonderheit kann sicherlich auch schon vorab erwähnt werden, das IOTA vollständig auf das Mining verzichtet, wodurch viel Energie gespart werden kann und IOTA daher nicht als „schmutziger Coin“ bezeichnet werden kann oder darf. Stattdessen punktet IOTA mit technisch modernen Lösungen welche als äußerst effizient gelten, sodass man hier zugegeben von einem Coin mit großen Wachstums Chancen sprechen kann. Ziel von IOTA ist es daher ganz klar, im Laufe der Entwicklung Teil des Internet of Things zu werden und so das eine oder andere Gerät etwas „smarter“ zu machen.

Das „Internet of Things“ – > Gesundheit, bitte was?!

Beim Internet of Things handelt es sich zu Deutsch um das „Internet der Dinge“, welches einem immer stärker wachsenden Trends  in der IT-Welt folgt. Immer mehr Geräte wie beispielsweise Handys, Computer, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen oder sogar Autos besitzen eine Verbindung zum Internet, sodass diese Geräte auf eine gewisse Art und Weise kommunizieren können.

Es ist heute daher oft problemlos möglich die Kaffeemaschine oder die Waschmaschine mit dem Handy zu steuern, das Auto mit dem Handy aus der Parklücke zu fahren oder die Standheizung per App im Auto zu starten. Das Internet der Dinge geht hierbei jedoch einen Schritt weiter und lässt den Menschen etwas außen vor, ganz einfach um etwas mehr Komfort in den Alltag zu bringen.

So besteht heute schon vereinzelt die Möglichkeit, das die Waschmaschine automatisch und ohne zutun des Menschen neues Waschpulver kauft – gleiches gilt hierbei auch für den Kühlschrank. Um solche technische Spielereien oder Lösungen umzusetzen ist es jedoch enorm wichtig, das die Geräte oder die IT sich auch untereinander unterhalten kann, sowie das eine entsprechende Zahlung ausgelöst werden kann.

Grundsätzlich kann man daher sagen, dass es das Ziel vom Internet der Dinge ist, Daten oder Ereignisse aus der realen Welt zu erfassen und diese so weiterzuverarbeiten, das aus den daraus gewonnen Informationen im realen Leben wieder Aktionen oder Funktionen ausgelöst werden können um den Menschen bei unterschiedlichen Dingen zu unterstützen.

Videoquelle: YouTube / Hello IOTA

Einfache Beispiele für das Internet der Dinge:

  • Der Kühlschrank der bestimmte Produkte automatisch bestellen kann
  • Die Kaffeemaschine welche automatisch neuen Kaffee bestellen kann, gleiches gilt für die Waschmaschine und das Waschpulver
  • Es können aber auch Sensoren sein, die bestimmte Aktionen auslösen. Beispielsweise Temperatursensoren, die automatisch die Heizung starten können umso die Temperatur zu regeln

Grundlegend kann man daher beim Internet der Dinge sagen, das hier alle möglichen Maschinen und Geräte miteinander sprechen sollen. So soll die Solaranlage mit dem Wolkensensor sprechen, das Auto mit dem Parkhaus oder der Kühlschrank mit dem Supermarkt.

Um Teile von diesen Prozessen nun komplett automatisieren zu können ist es jedoch notwendig, das autonome Maschinen andere autonome Maschinen bezahlen können. Es wird also ein M2M-Paymenchannel (M2M = Maschine to Maschine) benötigt. Sicherlich werden nun einige aufschreien und zurecht behaupten, das man große Teile dieser Anwendungen auch schon heute mit herkömmlichen Systemen oder Kreditkarten-Systemen abdecken kann, doch leider bieten diese teils erhebliche Nachteile welcher nicht jeder bereit ist zu akzeptieren.

So hat man insbesondere bei Überweisungen oder Kreditkarten-Systemen oft Mittelsmänner die sehr teuer sind und den Vorgang selbst verlangsamen. Beides Punkte die in einem modernen und effektiveren Zahlungssystem irgendwie fehlplatziert wirken.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Payment Channeln wirken digitale Währungen daher bei solchen Anwendungen wie ein wahrer segen. Doch warum nutzt man dann nicht einfach den Bitcoin? Ganz einfach, denn im Team von IOTA geht man von vielen Millionen oder Milliarden Transaktionen pro Tag oder Stunde aus – ein Volumen das heutige digitale Währungen, welche auf der Blockchain basieren, einfach noch nicht handhaben können.

Daher scheint IOTA hier eine sehr effektive und vor allem sehr zielgerichtete Lösung zu sein.

IOTA die digitale Währung für das Internet der Dinge?!

Ja – IOTA könnte die digitale Währung für das Internet der Dinge werden. Der Vorteil von IOTA besteht darin, dass es hier keine wirkliche Blockchain gibt, wo die Blöcke fein nacheinander aufgereiht sind. Das hat zwar Vorteile und ist im Bereich der digitalen Währungen auch zu einem gewissen Standard geworden, kann jedoch je nach digitaler Währung ganz schön bremsen.

Daher verwendet man bei IOTA nicht eine Blockchain mit einem Strang, sondern viele Stränge. Die vielen Stränge sind zwar ähnlich einer Blockchain, haben jedoch gewisse Unterschiede, sodass man bei der „Blockchain“ von IOTA eher von Ledger Tangle oder nur Tangle spricht.

„Tangle“ ist Englisch und bedeutet zu Deutsch so viel wie:

  • Gewirr
  • Wirrwarr
  • Durcheinander
  • Verschlingung

Und um ehrlich zu sein, das Konzept der „Tangle“ kommt den deutschen Begriffen schon recht nahe. Um sich eine Tangle etwas besser vorstellen zu können, haben wir hier eine grobe und eher kleine Skizze zum IOTA Modell der Tangle erstellt.

Skizze: Transaktionsnetz von IOTA
Skizze: Transaktionsnetz von IOTA

Um nun das Konzept der Tangle von IOTA besser zu verstehen muss man wissen, das IOTA weder Miner noch Blocks hat. Es gibt daher wirklich nur Transaktionen – diese Transaktionen sich jedoch alle irgendwie miteinander verbunden, sodass dieses Konzept am Ende doch Sinn ergibt.

Möchte man nun seine IOTA von A nach B senden, dann muss dazu eine neue Transaktion gebildet werden. Um diese jedoch in das Netzwerk zu übermitteln musst du vorher zwei Transaktionen von anderen Markteilnehmern aus dem IOTA Netzwerk bestätigen. Hierbei wird beispielsweise geprüft ob der Account ausreichend gedeckt ist und ob auch ansonsten alles okay ist. Im Grunde sind dies Aufgaben die bei anderen digitalen Währungen von den Minern und Nodes übernommen werden. Doch keine Sorge, für den User sind die Schritte eigentlich nicht zu bemerken – das regelt zum Glück die Software von IOTA im Hintergrund.

Betrachtet man das Konzept der IOTA Tangle nun mal aus der Ferne, dann könnte man das mit einer Datenbank oder einer besonderen Blockchain vergleichen, die aus sich selbst verifizierenden Transaktionen besteht. Dabei gilt es natürlich zu beachten, dass die Tangle ähnlich wie die Blockchain auch endlos weiterläuft.

Ist die Tangle dann nicht eingreifbarer als die Blockchain?

Aufgrund der Tatsache das für jede neue Transaktion immer mindestens 2 andere Transaktionen bestätigt werden müssen, könnte man meinen das dieses System angreifbar ist und Menschen mit kriminellen Energien versuchen könnten Transaktionen zu fälschen oder Überweisungen doppelt auszuführen.

Grundsätzlich ist dieser Gedanke auch richtig. Doch die Transaktionen welche bestätigt werden müssen, werden durch ein Zufallsprinzip der Software ausgewählt. Daher wäre ein solcher Angriff, welcher in Fachkreisen auch als Double Spend bezeichnet wird, theoretisch zwar möglich, jedoch nur in einer sehr kleinen Gruppe von Teilnehmern auch durchführbar.

Steigt die Anzahl der Teilnehmer im Tangle Netzwerk, dann sind solche Angriffe quasi ausgeschlossen, da es unheimlich viel Energie Kosten würde, immer die passenden Transaktionen zufällig verbinden zu können. Daher ist beispielsweise eine Besonderheit beim Tangle Netzwerk, welches von IOTA verwendet wird, das der Nutzen beziehungsweise die Funktionsfähigkeit mit steigender Anzahl an Transaktionen ebenfalls steigt.

Das diese Aussage im krassen Gegensatz zur Blockchain ist erstaunlich, doch bei der Blockchain bekommt man bei großen Transaktionszahlen früher oder später das Problem, dass das Netzwerk mehr Zeit braucht um die Transaktionen abzuarbeiten, sodass der Nutzen und die Funktion bei steigender Transaktionszahl bei der Blockchain eher sinkt.

Ein negativ Beispiel für eine Blockchain mit vielen Transaktionen bietet uns von Zeit zu Zeit der Bitcoin. Ist eine bestimmte Menge an Transaktionen im Bitcoin Netzwerk erreicht, dann sinkt der Nutzen und die Funktion vom Bitcoin deutlich, da einfach nicht genug Transaktionen bestätigt werden können um die Menge an neuen und alten Transaktionen schnell abarbeiten zu können.

IOTA-Token – was ist das?!

Natürlich bietet auch IOTA eine digitale Währung, sodass mit IOTA Zahlungen empfangen und versendet werden können. Der Name dieser Währung im IOTA System heißt IOTA Token. Dies kann man ganz gut mit Ethereum vergleichen, denn bei Ethereum heißt die „Währung“ auch Ether.

Für den einen oder anderen mag dies komisch klingen, da man es von „Bitcoin“ und vielen anderen digitalen Währungen etwas anders gewohnt ist. Doch weiß man einmal das IOTA Token die „Währung“ von IOTA sind, dann sollte das auch kein Problem mehr darstellen.

Zu beachten gilt es hierbei aber, dass es nur ganze IOTA Token gibt. Eine Aufteilung mit Nachkommastelle ist bei IOTA – um Gegensatz zu vielen anderen digitalen Währungen – nicht möglich. Um jedoch für genügend Nachschub zu sorgen wurde die Gesamtmenge der IOTA Token auf 2.779.531 Milliarden Stück festgelegt. Grund für genau diese Summe ist, das die Anzahl von 2,779,530,283,277,761 ((3^33-1)/2) IOTA für trinäre Prozessoren optimiert ist.

Kleine Linksamlung zum Thema trinäre Prozessoren:

Aufgrund dieser enormen Masse an IOTA Token werden auf den Börsen immer MIOTA angeboten, dabei handelt es sich um 1.000.000 IOTA Token. Wer auf den Kurs schaut wird feststellen, das 1 MIOTA momentan zu ca. 0,71 € gehandelt werden, sodass der Preis pro IOTA Token bei 0,00000071 €.

Um die IOTA Token besser verstehen oder handhaben zu können wurden folgende Klassen gebildet:

  • PI = Peta IOTA = 1.000.000.000.000.000 = 10^15
  • TI = Tera IOTA = 1.000.000.000.000 = 10^12
  • GI = Giga IOTA = 1.000.000.000 = 10^9
  • MI = Mega IOTA = 1.000.000 = 10^6
  • KI = Kilo IOTA = 1.000 = 10^3
  • I = IOTA = 1 =1
IOTA Chart 24.08.2017 | Quelle: coinmarketcap.com/currencies/iota/
IOTA Chart 24.08.2017 | Quelle: coinmarketcap.com/currencies/iota/

Wer hat nun all diese IOTA-Token, wenn es doch kein Mining gab?

Eine Frage die sicherlich mehr als berechnet ist. Bei IOTA könnte man sagen das es sich um eine Art „Pre-Mined“ Coin handelt. (Alle IOTA, die es je geben wird, wurden im Genesis Block generiert.) Das bedeutet das alle Coins schon vor dem Release geschürft sind. Die IOTA-Token wurden zu Beginn des Projektes an Investoren verkauft. Finaziert wurde das Projekt „IOTA“ durch ein ICO im Jahr 2015, bei dem ca. 1337 Bitcoin eingesammelt werden konnten.

Bei Ethereum war 2015 beispielsweise ein Crowdsale gestartet worden, bei dem für die Entwicklung von Ethereum ca. 18 Millionen US-Dollar eingesammelt worden sind um die Entwicklung von Ethereum überhaupt erst starten zu können.

Mehr zu Ethereum erfährst du im Bereich: Was ist Ethereum?!

Wie hoch sind die Transaktionsgebühren bei IOTA?

Die Frage nach den Transaktionsgebühren ist wirklich ein Highlight was seines Gleichen sucht, denn bei IOTA gibt es aufgrund der Tangle Blockchain keine Transaktionsgebühren. Ja richtig, keine Transaktionsgebühren bei IOTA.

Warum ist das so?! Ganz einfach, jeder der eine Transaktion im IOTA Netzwerk durchführen möchten muss dafür min. 2 andere Transaktionen bestätigen. Möchte man keine 2 anderen Transaktionen bestätigen (validieren), dann kann man selbst auch keine Transaktion durchführen. So leistet man quasi durch die Bestätigung der 2 Transaktionen einen Beitrag zu Netzwerk und muss keine Transaktionsgebühr zahlen. Durch diesen Schachzug wurde im IOTA Netzwerk quasi ein Peer-to-Peer-Netzwerk für Maschinen / Dinge geschaffen.

Einen wesentlichen Vorteil den dieses System bietet, ist neben den nicht vorhandenen Transaktionsgebühren, das der Aufbau des IOTA Netzwerkes so extrem dezentral wird und kaum eine Chance für die Zentralisierung besteht. Ein Problem (Zentralisierung) welches bei anderen digitalen Währungen vor allem im Bereich des Mining teils stark zu beobachten ist.

Vorteile von IOTA

IOTA bietet im gegensatz zur Blockchain einige Vorteile, aber natürlich auch Nachteile gegenüber herkömlichen digitalen Währungen wie Bitcoin oder Ethereum. Hierbei sollte jedoch unbedingt beachtet werden, das IOTA das Ziel hat die Zahlungen im IOT (Internet of Things / Internet der Dinge) abzuwickeln, sodass IOTA genau auf die Bedürfnisse des Internet der Dinge abgestimmt worden ist.

  • Keine Transaktionskosten
  • Unendlich skalierbar
  • Schnelle Transaktionen
  • Die Anzahl aller IOTA ist begrenzt
  • Quantensicher
  • Snapshotting
  • Unveränderliches Ledger / Tangle

Wer hat’s erfunden?-> ! Hochdeutsch: „Wer hat IOTA erfunden?!!

IOTA wurde im Jahr 2015 ins Leben gerufen, sodass IOTA heute im Jahre 2017 auch schon auf fast 2 Jahre zurückblicken kann. Im Gründer Team von 2015 waren oder sind: David Sønstebø, Sergey Ivancheglo, Dominik Schiener, and Dr. Serguei Popov. Geleitet wird das Projekt IOTA von David Sønstebø, einem Business- und Technologie Experten. Das ANN auf bitcointalk von IOTA fand am 21 Oktober 2015 statt, welchem am 25 November 2015 die Ankündigung für ein ICO im Dezember 2015, welches der Finanzierung von IOTA dienen sollte. Ingesammt konnte man so 1337 Bitcoin für das Projekt einsammeln.

Im Sommer 2016 folgte dann die öffentliche BETA-Testphase von IOTA. Im Jahr 2017 kann man nun IOTA Token bereits an vielen großen und sehr bekannten Börsen im Bereich der digitalen Währungen handeln. Dabei gilt es zu beachten, das oft MIOTA Token gehandelt werden. Das bedeutet, das hier oft nicht einzelne IOTA-Token gekauft oder verkauft werden, sondern Pakete zu 1.000.000 IOTA Token.

Zurzeit besteht die Foundation aus folgenden Mitgliedern: David Sønstebø (IOTA Gründer), Dominik Schiener, Sergei Popov (Mthcl), Sergey Ivancheglo (Come-from-beyond), Gianluigi Davassi and Per Lind. (Stand: 24.08.2017)

Quelle / Link: https://iotasupport.com/foundation_de.shtml




Werbung