Wir bauen einen Benchtable für…

In diesem Blog geht es im Wesentlichen um den Zusammenbau und natürlich auch um die Zusammenstellung von unserem neuen Benchtable, welcher in 2018 für ganz unterschiedliche Aufgaben im „echten Leben“ und für Blogs auf bitcoin-live.de benötigt wird. Viel mehr möchten wir an dieser Stelle dazu jedoch noch nicht preisgeben, es wird jedoch im Kern sicherlich auch um das Mining von Kryptowährungen wie z.B. Ethereum gehen.

Als Gehäuse für unser Benchtable kommt der Benchtable MINI aus dem Hause DimasTech zum Einsatz. Das Gehäuse liegt preislich im Bereich von ca. 100 € und bietet dafür eine wirklich sehr ordentliche Qualität. Zudem ist der Benchtable Mini von DimasTech relativ kompakt gehalten, was unsere Kaufentscheidung sicherlich beeinflusst hat.

Die verwendete Hardware im Überblick:

Hier nun ein Auflistung der Hardware von unserem Benchtable. Dabei gilt es zu beachten, dass dieser Benchtable sich sehr genau an unsere Bedürfnisse und Ansprüche richtet, sodass es sich hierbei um eine optimale Konfiguration für uns handelt. Je nach Anspruch oder Bedarf können natürlich Abweichungen auftreten. In unserem Fall reicht beispielsweise das 600 Watt Netzteil locker, da nicht geplant ist eine Vielzahl an GPU’s gleichzeitig auf dem Benchtable zu betreiben. Sollte dies mal der Fall sein, lässt sich das Netzteil (PSU) schnell und einfach tauschen.

Des Weiteren ist der verwendete CPU (Intel Core i3 6100) sicherlich für den Bereich des Minings eher unüblich und völlig überdimensioniert. Ein einfacher Intel Pentium G 4400 hätte für einen Benchtable, der nur für den Bereich des Mining genutzt wird, sicher auch gereicht. Dieses Benchtable benötigt aufgrund diverser Software jedoch etwas mehr Power, sodass unsere Wahl auf den Intel Core i3 6100 gefallen ist.

Die SSD aus dem Hause Western Digital bietet mit 120 GB ausreichend Spielraum, ohne dabei unnötig Ressourcen zu verschwenden und ausreichend Flexibilität zu bieten. Insgesamt sind wir sehr gespannt auf die SSD aus dem Hause WD, da Western Digital den sehr bekannten Hersteller für SSD‘s „SanDisk“ übernommen hat. Das der Benchtable mit 8 GB Arbeitsspeicher von Corsair ausgestattet ist, sollte nicht verwundern, da dies ebenfalls eine gewisse Flexibilität bietet und wohl kaum zu Einschränkungen führen wird. 16 GB Arbeitsspeicher wären sicherlich auch gegangen, doch das wäre für dieses System völlig überdimensioniert. 4 GB hingegen wären für einen reinen Mining-Benchtable sicher okay, wobei wir auch dann zu 8 GB Arbeitsspeicher gegriffen hätten.

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Videoquelle: YouTube / bitcoin-live.de

Die Hardware des Benchtable

  • Gehäuse: DimasTech Benchtable MINI (*Link zu caseking.de)
  • Mainboard: Gigabyte GA-H110-D3A Motherboard
  • CPU: Intel Core i3 6100 (boxed)
  • RAM: Corsair CMK8GX4M2A2400C14R Vengeance LPX 2 x 4 GB (DDR4, 2400 MHz)
  • Netzteil: Thermaltake TR2 S 600W PC-Netzteil
Gigabyte GA-H110-D3A Motherboard DDR4-Speicher Mehrfarbig
Atmungsaktives Lederfutter, klassischer Look
Corsair Vengeance LPX 8GB (2x4GB) DDR4 2400MHz C14 XMP 2,0 High Performance Desktop Arbeitsspeicher Kit, Rot
Die Vengeance LPX sind sorgsam konzipiert für ein flaches Design mit geringem Platzbedarf

Letzte Aktualisierung am 7.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

DimasTech Benchtable MINI

Das Benchtable MINI aus dem Hause „DimasTech“ überzeugt durch sein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Des Weiteren ist das Gehäuse mit seinen Maßen von 370 x 120 x 340 mm (B x H x T) eher kompakt gehalten, sodass man dieses auch entsprechend „drapieren / aufstellen“ kann und der gewünschte „Show-Effekt“ zur Geltung kommen kann. Die Verarbeitung des DimasTech Benchtable MINI (*Link zu caseking.de) hat uns sehr gut gefallen, hier gibt es wirklich nichts zu meckern.

Lediglich zwei Kritikpunkte haben wir an dem DimasTech Benchtable MINI finden können:

  1. Die Verbindung zwischen Mainboard und Benchtable wird mit Metallstiften realisiert, welche eine sehr hohe Vorspannung haben. Unserer Meinung nach sind diese Metallstifte zu stramm. Dazu jedoch etwas weiter unten im Blog mehr.
  2. Nicht vergessen werden darf, das die Schalter / Taster  für „Ein/Aus“ und „Reset“ nicht wirklich zu den beigelegten Kabeln passen. Hier scheint jemand in der Entwicklungsabteilung mächtig geschlafen zu haben. Der Grund dafür ist ganz einfach -> die Schalter / Taster haben recht kleine Aufnahmen für die Kabel und die Kabel leider sehr große -> das passt nicht. Wir haben die Kabelschuhe dann mit einer Kombizange kleiner gequetscht, sodass nun doch alles passt. Schön ist jedoch anders….

Technischen Daten – DimasTech Benchtable MINI

  • Maße: 370 x 120 x 340 mm (B x H x T)
  • Material: Stahl (1,5 mm)
  • Formfaktor: ATX, XL-ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
  • Lüfter (optional): 1x 120 mm (an flexiblem Arm)
  • Laufwerksschächte: 2x 5,25 Zoll, 3+1x 3,5 Zoll, 1x 2,5 Zoll
  • Netzteil (optional): Standard ATX
  • Maximale Netzeil-Länge: 220 mm

Ein Punkt der beim DimasTech Benchtable MINI sehr wichtig ist, sind die Füße beziehungsweise die Verbindungen zwischen Mainboard und Benchtable. Unserer Meinung nach sind die „Verbinder“ extrem stramm, sodass man das Mainboard beim „Einrasten“ sehr leicht beschädigen kann. Des Weiteren sitzt es dann vermutlich so stramm, dass eine Demontage nicht ohne weiteres möglich ist.

Daher haben wir diese Verbinder mit einer Wasserpumpenzange an der Spitze zusammengepresst, sodass die Montage des Mainboards wesentlich leichter und vor allem wesentlichen schonender durchgeführt werden kann.

Gigabyte GA-H110-D3A Motherboard

Das auf diesem Benchtable verwendete Mainboard richtet sich aufgrund seiner Ausstattung natürlich sehr an seine Zielgruppe -> GPU-Miner. Schaut man sich das Gigabyte GA-H110-D3A genauer an, stellt man sehr schnell fest das hier

  • 1 x PCI Express x16 slot, running at x16
  • 5 x PCI Express x1 slots

was dafür sorgt, das sich dieses Mainboard mehr als gut für das GPU-Mining eignet. Natürlich kann man die entsprechenden PCI Express Slots auch für andere Erweitungskarten nutzen. Die PCI Express x1 slots arbeiten mit PCI Express 2.0 standard. Man kann dieses Mainboard natürlich auch in anderen Computer-Systemen verwenden, das ist überhaupt kein Problem. Alternativ zum Gigabyte GA-H110-D3A könnte man sich also auch das ASRock H110 Pro BTC+ (*Link zu amazon.de) ansehen.

Unserer Meinung nach spielen diese beiden Mainboards in der gleichen Liga, sodass diese auch in direkter Konkurenz stehen. Des Weiteren möchten wir an dieser Stelle jedoch auch das BIOSTAR TB250-BTC Mainboard (*Link zu amazon.de) nicht vergessen.

Schaut man sich die „normalen“ Anschlussmöglichkeiten an, dann ist man beim Gigabyte GA-H110-D3A Motherboard schon sehr begrenzt, sodass sich dieses Mainboard natürlich auch für einen normalen Computer eignet, aber nicht wirklich zu empfehlen ist. Das Gigabyte GA-H110-D3A Motherboard legt den Fokus ganz klar auf das GPU-Mining, wo es dann aber wirklich sehr zu empfehlen ist.

Einige technische Daten:

  • ATX-Mainboard mit Intel H110-Chipsatz
  • Speziell für Bitcoin-Mining entwickelt
  • 2x 4-Pin Molex / 1x PCIe x16 / 5x PCIe x1
  • 4x USB
  • Serial- & Parallel-Port
  • Modernes DUAL-UEFI-BIOS samt Temperaturüberwachung

Weitere technische Daten:

  • CPU Sockel: 1151
  • Formfaktor Mainboard: ATX
  • Chipsatz: Intel H110
  • Speicherslots: 2 Stück
  • Speichertyp: DDR4
  • RJ-45 (LAN) Ports: 1 mal
  • SATA 6G intern : 4 mal

Veröffentlicht am: 22.01.2018