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Vorstellung und Interview mit coinlend.org

In diesem Blog möchten wir die Website „coinlend.org“ und deren Lending Bot genauer vorstellen. Bei einem Lending Bot handelt es sich einfach gesagt um ein Programm, welches automatisiert Geld oder digitale Währungen an Krypto-Börsen verleiht, was aufgrund des Zinseszins-Effekts sehr lukrativ sein kann. Natürlich könnte man diese Funktion auch „per Hand“ durchführen, doch das wäre sehr zeitintensiv und teilweise auch sehr nervenaufreibend. Aus diesem Grund bietet sich für das verleihen von Geld oder digitalen Währungen in der Regel ein sogenannter Lending Bot an, welcher die lästige Arbeit abnimmt.

Fairer weise muss man an dieser Stelle jedoch auch anmerken, dass es neben coinlend.org auch noch weitere Angebote am Markt für Lending Bots gibt, welche jedoch allesamt ihrer eigenen Vorteile und Nachteile bieten. Um nur ein Beispiel dafür zu nennen, könnte man den Poloniex Lending Bot erwähnen. Doch weiter möchten wir an dieser Stelle nicht auf andere Lending Bots eingehen.

Bevor wir nun jedoch direkt mit den unterschiedlichen Funktionen, Vorteilen und Nachteilen von coinlend.org starten, möchten wir uns vorab nochmal ein Bild darüber machen, was man nun eigentlich unter Margin-Lending beziehungsweise Funding versteht. Ein Punkt der sicher sehr wichtig ist, damit man auch zu 100 % versteht was der Lending Bot von coinlend.org eigentlich macht und worin der große Nutzen liegen kann.

Was ist Funding / Lending?

Generell sind Funding (zu Deutsch: Finanzierung) beziehungsweise Lending (zu Deutsch: Darlehen) für viele im Cryptouniversium sicher eher fremde Begriffe, die man aber irgendwo schon mal gelesen oder gehört haben kann. Aus dem „normalen Alltag kennt jedoch sicher jeder diese Begriffe – doch wofür stehen diese nun im Bereich der digitalen Währungen und auf Krypto-Börsen wie zum Beispiel bitfinex.com?

Grundsätzlich könnte man sagen, das sich unter dem Begriff Lending oder Funding (für Verleiher) nicht viel mehr als der deutsche Begriff des Ausleihens oder des Verleihens versteckt. Gemeint ist damit die Möglichkeit Geld (US-Dollar, Euro, usw) oder digitale Währungen (Bitcoin, Ethereum, Litecoin, usw), welches man auf der Börse in seinem Depot hat, an andere Nutzer der Börse zu verleihen. Händler (im Folgenden: Trader) haben auf der anderen Seite damit im Gegensatz die Möglichkeit sich USD oder andere digitalen Währungen zu leihen.

Aber momentmal, warum sollte man dies tun?

Nun der Grund dafür ist eher einfach – viele Börsen bieten neben dem klassischen Handel auch noch besondere Funktionen, wie beispielsweise Margin-Trading. So besteht die Möglichkeit, das ein Trader an einen baldigen Kursanstieg beim Bitcoin glaubt, aber leider nicht mehr genug USD zur Verfügung hat. Die Möglichkeiten und Angebote sind hier je nach Börse sehr unterschiedlich und vielfältig.

Über die Funktion des Funding / Lendings bekommt nun der ambitionierte  Trader die Möglichkeit sich USD zu leihen und damit (in unserem Beispiel) Bitcoins zu kaufen. Bedenken sollte der Trader dabei natürlich immer, dass er neben seinem eigenen Gewinn auch noch die Kosten für die Zinsen „erwirtschaften“ muss. Der Verleiher ist bei dieser Aktion und bei Fehlentscheidungen des Traders durch die Börse abgesichert.

Geht der Trade des Traders nämlich nicht auf, dann wird die Position des Trades liquidiert, sodass der Verleiher in jedem Fall sein Geld erhält. Für den Trader bedeutet diese Liquidation oft einen enormen Verlust – im Zweifel kann der Trader sogar alles verlieren, sodass solche Trades oft sehr gut überlegt sind. Der Verleiher sollte sich darüber aber eigentlich keine Gedanken machen, da dieser in der Regel durch die Börse vor Verlusten geschützt wird.

Das Funding beziehungsweise das Lending bietet daher sowohl für die aktiven Trader, als auch für die Verleiher von Geld oder digitalen Währungen teils enorme Vorteile. Dem Verleiher wird daher durch das Funding im Wesentlichen eine Möglichkeit gegeben, mit seinem Depot Zinsen zu erwirtschaften, ohne sich dabei dem Risiko des aktiven Handels aussetzen zu müssen.

Nicht vergessen sollte man jedoch die teils enormen Gebühren der Börsen, welche sich diese Funktion teils doch fürstlich entlohnen lassen. Insgesamt ist es aber scheinbar für alle 3 Parteien immer noch ein sehr gutes Geschäft.

Interview mit den Gründern von Coinlend.org

Um nun etwas mehr über coinlend.org und die Funktionen des Lending Bots zu erfahren, haben wir mit coinlend.org ein kleines Interview geführt, sodass du hier Informationen und Erklärungen aus erster Hand von Jan & Christoph (Gründer von coinlend.org) erhältst. Etwas unterhalb vom Interview findest du dann noch weitere Themenbereiche zu coinlend.org, wo wir selbst nochmal unsere Eindrücke zu dieser Plattform und dem Lending Bot darstellen.

Quelle: Coinlend.de | 16.10.2017
Quelle: Coinlend.de | 16.10.2017

Chris | bitcoin-live.de: Hallo Christopher und Jan, vielen Dank erst mal das ihr euch dir die Zeit für ein Interview genommen habt. Ich denke viele haben von euch beziehungsweise von eurem Projekt „Coinlend.org“ bereits über bitcointalk.org oder das Coinforum.de erfahren. Wir selbst hatten bereits die Chance „Coinlend.org “ näher zu betrachten und freuen uns nun natürlich mehr über das Projekt erfahren zu dürfen. Seit doch so nett und verratet unseren Lesern etwas mehr über euch und eure Motivation hinter dem Projekt „Conlend.org“. Viele interessiert sicher auch, wie ihr auf die Idee für dieses Projekt gekommen seid und seit wann ihr euch selbst mit Bitcoins und digitalen Währungen beschäftigt.

Jan von coinlend.de
Jan von coinlend.org

Jan & Christopher | coinlend.org: Seit 2013 investieren wir bereits in Kryptowährung und verleihen diese via P2P Margin funding. Das heißt, wir verleihen unsere Kryprowährungen an Margin-Trader auf den großen Bitcoin Börsen wie Poloniex oder Bitfinex, um damit Zinserträge zu generieren. Vor allem als Langzeitinvestor ist dies eine interessante Möglichkeit sein Kapital zusätzlich zu den Kurssteigerungen zu vermehren.

Anfangs haben wir manuell auf den Börsen verliehen. Dies ist aber durchaus mit großen Zeitaufwand verbunden. Die meisten Kredite laufen über 2 Tage und können vom Kreditnehmer auch früher zurückgezahlt werden. Um den Zinsertrag zu optimieren, muss man also regelmäßig prüfen, ob sich unverliehenes Kapital angesammelt hat und wenn ja, muss das Lending-Book analysiert werden, um den optimalen Zins für einen neuen Kredit zu ermitteln.

Da es unser Ziel war, passives Einkommen zu generieren, haben wir angefangen uns ein paar Skripte zu schreiben, die mittels der APIs der Börsen diesen Prozess zu automatisieren. Anfangs haben nur wir selbst und ein paar Freunde diese Skripte genutzt. Als wir immer mehr Anfragen diesbezüglich erhalten haben, haben wir das Projekt Anfang des Jahres online gestellt und als Coinlend öffentlich für jedermann zugänglich gemacht.

Chris | bitcoin-live.de: Das klingt super spannend. Wie genau kann man sich den Prozess bei Coinlend.org nun vorstellen? Ihr habt ja sicherlich nicht die volle Kontrolle über die Einlagen eurer Nutzer?

Jan & Christopher | coinlend.org: Unser Ziel war es, diesen Prozess so einfach und benutzerfreundlich wie möglich zu halten. Der Nutzer muss sich lediglich API Credentials auf der gewünschten Börse erstellen und diese bei Coinlend hinterlegen. Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Einrichtung stellen wir für Poloniex sowie für Bitfinex bereit.

Coinlend benötigt lediglich die Margin Funding Schreibrechte und hat damit keinen direkten Zugriff auf die Einlagen der Nutzer. Mit den API Credentials kann also weder gehandelt, noch können die Einlagen ausbezahlt werden. Der Nutzer muss unseren Service also nicht vertrauen, um ihn zu nutzen. Auch wenn ein Hacker Zugriff auf die verschlüsselten API Credentials in unserer Datenbank bekommen sollte, könnte er damit keinen Schaden anrichten.

Unser Service prüft übrigens die API Credentials der User bei der Eingabe und löscht API Credentials, welche nicht korrekt konfiguriert sind und beispielsweise zu viele Berechtigungen eingestellt haben.

Chris | bitcoin-live.de: Vielen Dank für diese sehr ausführliche Antwort – ich denke das wird viele interessierte Leser von bitcoin-live.de sicher beruhigen. Wie schaut es denn mit den Renditen aus, die man dank „Coinlend.org“ erzielen kann. Auf eurer Website habe ich ganz unterschiedliche Werte gesehen, habt ihr aber auch einen Wert der anzeigt, was beispielsweise im letzten Jahr möglich gewesen ist?

Jan & Christopher | coinlend.org: Die Zinsen sind tatsächlich sehr volatil und reichen von praktisch 0% bis über 1800% pro Jahr und ändern sich minütlich. Coinlend zeigt standardmäßig den zum aktuellen Zeitpunkt erzielbaren Zins. Dies kann allerdings umgestellt werden auf den durchschnittlichen Zins seit Bestehen von Coinlend. Erfahrungsgemäß weisen der Bitcoin mit 27% durchschnittlichem Zins und der US-Dollar mit 26% die höchsten und auch stabilsten Zinsen auf.

Quelle: Coinlend.de | 16.10.2017
Quelle: Coinlend.org | 16.10.2017

Chris | bitcoin-live.de: Owei, na das ist wirklich nicht schlecht. Da könnte man sich ja schon fast ärgern „Coinlend.org“ im letzten Jahr nicht genutzt zu haben. Wie immer im Leben gibt es aber auch hier bestimmt einige Risiken, wodurch diese Renditen zu Stande kommen. Mögt ihr zu den Risiken bei diesem Geschäft etwas mehr sagen?

Jan & Christopher | coinlend.org: Prinzipiell muss der Kreditnehmer eine Sicherheit hinterlegen und kann die geliehenen Einlagen nur zum gehebelten Handel nutzen. Sobald seine Sicherheit aufgebraucht ist, wird die gehebelte Position automatisch geschlossen und die Einlage an den Kreditgeber zurück gezahlt.

Trotzdem gibt es das theoetische Risiko, dass bei einer schnellen Bewegung des Kurses, zum Beispiel im Falle eines Flash-Crashes die Liquidität des Order-Books nicht ausreicht, um alle gehebelten Positionen zu schließen. Dieser Fall ist allerdings nach Aussage von Bitfinex und auch unserer Erfahrung nach noch nie eingetreten.

Ein guter Artikel darüber ist auch bei Bitfinex direkt zu finden:

https://support.bitfinex.com/hc/en-us/articles/213918969-What-are-the-risks-associated-with-offering-funding-

Ein weiteres Risikio, das immer besteht, wenn man seine Einlagen auf einer Plattform liegen hat, bei der man den Private Key nicht kontrolliert, ist ein Hack dieser Plattform, bei dem ein großer Teil der Kundeneinlagen entwendet wird. Aus diesem Grund ist es zumindest ratsam, die Einlagen auf mehr als eine Plattform zu verteilen.

Chris | bitcoin-live.de: Okay, die Renditen haben also ihren Preis. Aber wo kein Risiko ist, da gibt es in der heutigen Zeit eigentlich auch keine anständigen Renditen mehr zu verdienen. Wobei die Vergangenheit mit Bitfinex gezeigt hat, das man Probleme auch „kundenfreundlich“ lösen kann. Aber jetzt mal unter uns, momentan steht der Service von „Coinlend.org“ noch jedem kostenfrei zur Verfügung. Wollt ihr dieses Modell in Zukunft beibehalten oder sind hier Änderungen geplant?

Jan & Christopher | coinlend.org: Momentan finanzieren wir das Projekt durch Donations. Um die durch den Anstieg der Nutzer stetig steigenden Serverkosten zu decken, planen wir allerdings ein Premiummodell, welches erweiterte Funktionen bietet. Diese Funktionen, wie zum Beispiel die Iceberg Strategie, welche Anlagevermögen auf mehrere Kredite über Zeit verteilt, sind dabei vor allem für Nutzer mit großem Anlagevermögen interessant.

Chris | bitcoin-live.de: Das klingt sehr fair – Hut ab. Wir sind sehr gespannt wie sich das Projekt in Zukunft entwickeln wird. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann sollen in Zukunft auch noch weitere Funktionen in euren „Bot“ von Coinlend.org integriert werden?

Jan & Christopher | coinlend.org: Zum einen arbeiten wir daran, weitere Plattformen wie Quoine und BitMEX zu integrieren. Des Weiteren entwickeln wir gerade unterschiedliche Lending-Strategien. Der eine Nutzer legt Wert darauf, dass möglich all seine Einlagen zu jeder Zeit verliehen sind. Andere Nutzer lassen ihre Einlagen lieber länger unverliehen, um dafür möglichst hohe Zinsenraten zu erzielen.

Chris | bitcoin-live.de: Sehr cool – das gibt dem Nutzer ja nochmal deutlich mehr Möglichkeiten. Erlaube mir zum Schluss noch eine Frage. Wie sieht ihr die Entwicklung im Bereich der digitalen Währungen – betrachtet auf einen Zeitraum eurer Wahl.

Jan & Christopher | coinlend.org: Wir sehen im Bereich der digitalen Währungen und der Blockchain im Allgemeinen ein riesiges Potenzial für die Zukunft. Desto mehr Anwendungen und Innovationen im Blockchain Universum geschaffen werden desto interessanter wird das Thema auch für die breite Masse werden. Für uns ist die Blockchain die größte Erfindung seit dem Internet und auch die Adoption-Rate scheint der des Internet in der Anfangszeit sehr zu ähneln.

Ende des Interviews…

Was bietet Coinlend.org?

Fassen wir an dieser Stelle also nochmal zusammen, welche Vorteile beziehungsweise welchen Nutzen coinlend.org bietet. Grundsätzlich lässt sich sagen, das man sein Geld oder digitale Währungen auf den Börsen auch „via Hand“ verleihen könnte. Dieser Vorgang ist jedoch als eher mühsam zu bezeichnen und zudem auch noch zeitaufwendig. Und hier kommen wir dann auch schon beim Hauptvorteil von coinlend.org an, welche dem Nutzer die lästige und zeitaufwendige Arbeit abnehmen. Natürlich macht das bei coinlend.org auch niemand per Hand, nein ganz gewiss nicht. Coinlend.org hat einen Bot programmiert, welcher sich voll automatisch um das Verleihen kümmert und so durch Optimierung für optimale Zinserträge sorgt – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Wie sicher ist der Lending-Bot von Coinlend.org?

Wir würden den Lending-Bot von coinlend.org schon als sehr sicher bezeichnen. Der Grund dafür liegt ganz einfach darin, das man dem Lending-Bot von coinlend.org nur sehr wesentliche Rechte zuweist, welche dieser auch nicht überschreiten kann. Gibt man dem Lending-Bot beispielsweise zuviele Rechte, dann wird der Zugang automatisch von coinlend.org verworfen.

So kann der Lending-Bot von coinlend.org keine Auszahlungen vornehmen, digitale Währungen kaufen oder diese wieder verkaufen. Der Bestand des Depots ist also durch eine massive Einschränkung der Rechte stark abgesichert. Der Bot bekommt daher bei korrekter Einrichtung wirklich nur die Rechte zugewiesen, welche unbedingt für die Funktion von Bedeutung sind, was unserer Meinung nach auch sehr wichtig ist und zudem für einen ruhigen Schlaf sorgt. Daher sehen wir auf der Seite des Lending Bots von coinlend.org kein wirkliches Risiko.

Welche Risiken bestehen außerdem?

Vergessen sollte man an dieser Stelle jedoch nicht, das es neben dem Lending-Bot noch andere Faktoren gibt, welche eine wesentliche Rolle spielen und welche als Risiko ausgelegt werden können. Daher sollte man sich über die folgenden Punkte im Klaren sein:

  • Um mit dem Verleihen seines Depots Zinsen zu erwirtschaften, muss dieses auf Bitfinex oder Poloniex liegen. Damit hat man selbst keinen direkten Zugriff mehr aus seine Coins oder sein Geld. Grundsätzlich ist dies im Regelfall auch kein Problem. Geht jedoch die Börse insolvent oder einfach offline, dann könnte man sein Depot verlieren. Hierbei sei jedoch angemerkt, dass dies ein Risiko ist, welches man immer trägt, wenn man Werte auf Börsen lagert.
  • Grundsätzlich setzen die Börsen auf einen sehr starken Schutz für den Verleiher, sodass dieser gut geschützt ist. Läuft der Trade des Traders in die Falsche richtig, dann werden die Verluste durch das Guthaben des Trades kompensiert, der Verleiher bekommt sein „Guthaben“ und die Zinsen. Bei extrem starken Marktbewegungen (Flash Crash – Link zu Wikipedia) könnte es passieren, dass der Schutz der Börse nicht schnell genug greift. Sicherlich ein eher theoretisches Problem, welches äußerst selten vorkommt, dennoch sollte man sich darüber bewusst sein.
  • Das Geld oder die Coins die man im Depot auf der Börse verleiht, könnten stark an Wert verlieren. Leider ist man in dieser Situation dann gefangen, da man seine Coins verliehen hat. An dieser Stelle muss nun ein kühler Kopf bewahrt und abgewartet werden, bis die Coins zurückgezahlt werden. Der Trader kann zwar den Kredit jederzeit an der Verleiher zurückzahlen, der Verleiher kann dieses Recht jedoch nicht einfordern und ist immer an die Kreditlaufzeit gebunden.

Wie kann man Coins verleihen?

Grundsätzlich ist das Verleihen von „Geld“ oder digitalen Währungen wirklich kein Hexenwerk. Im Grunde muss man sich dazu zunächst nach einer entsprechenden Kryptobörse umsehen, welche das Margin-Trading anbietet. Nun müssen in der Regel noch die entsprechende Werte (Geld, digitale Währungen) an die Börse transferiert werden und in das (Funding-)Wallet übertragen werden. Ist dies soweit geschehen, dann könnte man schon mit dem Lending via Hand starten.

Da das Lending via Hand jedoch sehr zeitaufwendig und teils auch nervenaufreibend ist, kann man viel einfacher einen Lending-Bot einsetzen. Dazu muss man bei der entsprechenden Kryptobörse jedoch den API-Zugang für den Lending Bot freischalten und die entsprechenden Daten in den Lending-Bot eintragen. Ist all dies geschehen, dann geht es auch schon los. Je nach Lending-Bot kann man zusätzlich oft noch unterschiedliche Einstellungen treffen. Coinlend.org bietet hierbei auch eine gewisse Auswahl, welche vorlaufend erweitert wird – einfach klasse!

Quelle: Coinlend.org | 16.10.2017
Quelle: Coinlend.org | 16.10.2017

Momenten ist es mit dem Lending-Bot von coinlend.org möglich, das Lending auf Bitfinex oder Poloniex zu betreiben. Hierbei handelt es sich um aktuell zwei sehr große Kryptobörsen, welche viel Zulauf haben und daher oft gute Angebote bereithalten. Laut coinlend.org sind jedoch in Zukunft auch weitere Kryptobörsen geplant, sodass der Lending Bot von coinlend.org noch flexibler eingesetzt werden kann.

Im Grunde ist das wirklich sehr einfach und für jedermann mit etwas Interesse schnell umsetzbar.

Coinlend – Einrichtung der Lending-Bots

Um sich den Prozess der Einrichtung noch etwas besser vorstellen zu können, haben wir hier für dich auch das passende Video zur Einrichtung des Lending Bots von coinlend.org hinterlegt. Bitte beachte, das im Video sowohl auf Bitfinex, als auch auf Poloniex eingegangen wird. Des Weiteren kann man sehr schön sehen, wie der Account nach einiger Zeit ausschaut und was sich für Ergebnisse mit dem Lending Bot von coinlend.org erzielen lassen.


Videoquelle: YouTube / coinlend.org

Unser Fazit zu coinlend.org

Sichelich kann man über das Margin-Trading oder das Lending geteilter Meinung sein – viele halten ja wirklich nichts davon, „Geld“ oder digitale Währungen auf Börsen zu lagern. Im Grunde genommen muss jedoch jeder für sich entscheiden, welches Risiko er bereit ist zu tragen und welche Renditechancen dafür genutzt werden können oder eben nicht.

Hat man sich für das „Lending“ auf Krypto-Börsen entschieden, dann ist der nächste Schritt oft recht schnell ein passender Lending-Bot. Natürlich kann man seine Coins auch per Hand verleihen – aber wirklich spaß macht das nicht. Oft ist das Lending via Hand sehr zeitaufwendig und nervenaufreibend. Daher sollte man als aktiver „Verleiher“ – unserer Meinung nach – wirklich auf einen Lending Bot setzen. Wir selbst hatten nun einige Zeit die Möglichkeit, uns den Lending-Bot von coinlend.org anzuschauen und sind von der einfachen und besonderes intuitiven „Steuerung“ und Einrichtung mehr als begeistert. Da haben die Entwickler wirklich viel Zeit und Herzblut investiert und einen wirkliche klasse Lending-Bot programmiert, welcher „Kinderleicht“ zu bedienen ist.

Wer also plant das Lending mal zu testen, dann einfach nicht lange überlegen und direkt mit dem Lending-Bot von coinlend.org starten. Aktuell ist der Lending-Bot von coinlend.org sogar noch komplett kostenfrei, sodass man direkt mit dem Lending-Bot von coinlend.org starten sollte.

Wer den Lending-Bot einige Zeit nutzt und mit den Ergebnissen zufrieden ist, der kann dem Gründerteam von coinlend.org ja mal eine kleine Spende zukommen lassen – wir selbst finden es beachtlich, aber auch das Projekt „Lending-Bot von coinlend.org“ ist komplett durch Spenden und vor allem durch den Ehrgeiz und den Willen der Gründer finanziert.

Neben der einfachen Einrichtung gefallen uns aber auch die Auswertung und die Statistiken im Account, da man sich so sehr schnell einen guten Überblick verschaffen kann. Des Weiteren braucht man sich so nicht ständig in den sensiblen Börsenaccount einloggen, was sicherlich die Sicherheit beim Lending erhöht.

Veröffentlicht am: 18.10.2017




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