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Envion – dezentrales Mining als Schlüssel zum Erfolg?

Der eine oder andere hat sicher schon vom großen Miningprojekt der „envion AG“ mit Sitz in der Schweiz gehört. Nun gut, Mining-Projekte und Cloudmining-Projekte sind ja nun nichts neues, wird sicher der eine oder andere sagen und das ist auch soweit richtig. Das Besondere am Envion Mining Projekt ist jedoch der dezentrale Aufbau der Mining-Container, die mit den Containern verbundene Flexibilität und Mobilität, sodass diese Mining-Anlagen überall dort eingesetzt werden können wo es wirklich sinnvoll ist.

Besonderes Augenmerk setzt Envion hierbei auch  auf „Ökostrom“ beziehungsweise erneuerbare Energien. Hierzu muss man wissen, dass beispielsweise der Preisverfall bei Solarstromanlagen weltweit zu einem exponentiellen Ausbau neuer Photovoltaik-Anlagen geführt hat, was an Sonnentagen teils zu beispiellosen Überkapazitäten führt die nicht genutzt werden können. Im Grunde genommen also der perfekte Anwendungsfall für das Vorhaben von Envion.

Envion möchte nun mit ihren Mining-Containern diese Überkapazitäten sinnvoll nutzen, sodass eine klassische Win-Win Situation zwischen dem Kraftwerksbetreiber und dem Miner entstehen kann. Laut Envion können hierbei selbst kleinste Überkapazitäten (> 50 KW) effizient genutzt werden.

Die Mobile Mining Unit

Um die nötige Flexibilität und Mobilität zu gewährleisten setzt Envion auf sogenannte „Mobile Mining Unit“. Hierbei handelt es sich im wesentlich im „normale“ Seecontainer  mit einer Länge von 20 Fuss, was etwa einer Länger von 6 Metern entspricht. Wesentliche Vorteile dieser Container sind vor allem das man diese leicht transportieren kann, die Container auch gestapelt werden können und diese Container zudem mehr als nur Robust gebaut sind. #Für_die_Ewigkeit_gebaut

Videoquelle: Vimeo & Envion

Jetzt könnte man meinen, das es hier sicherlich starke Probleme mit der Abwärme geben sollte, da beim Ming in einem Seecontainer  doch relativ viel Energie auf einem sehr kleinem Raum verbraucht wird. Doch dank eines sehr innovativen Kühlungssystem ist dies nicht der Fall. Envion setzt bei der Kühlung dieser Seecontainer  auf große und besonders effiziente Lüfter, auf der linken und der rechten Seite. Das System ist so ausgelegt, das der Seecontainer  auch bei dem Ausfall eines von zwei Lüftern weiterhin betrieben werden kann.

Laut Envion ist das Kühlsystem mehr als 40 mal effizienter als in herkömmliche Rechenzentren, somit übertrifft das patentierte Kühlsystem von ENVION praktisch jedes andere Rechenzentrum. Das Besondere am Seecontainer  von Envion ist beispielsweise, dass die Luft an viele kleine Öffnungen direkt austreten kann, sodass es innerhalb des Container zu keinem Wärmestau kommen kann. Des Weiteren leitet man die „kalte“ Außenluft möglichst direkt und vor allem gleichmäßig zu den Minern im Inneren der Mining Container von Envion.

Quelle: www.envion.org
Quelle: www.envion.org

Aus Erfahrung können wir selbst bestätigen, dass solch ein einfacher aber effektiver Aufbau sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Insbesondere der Stromverbrauch für die Kühlung ist bei einem solchen System im Vergleich zu Klimaanlagen deutlich im Vorteil.

Laut Envion haben diese Mining Container eine Eingangsleistung von etwa 40 bis 138 kW, sodass eine thermische Belastung von etwa 40 bis 125 kW entsteht. Diese wird mit einer Kühlleistung von bis zu 12.000 cbm/h gekühlt, welche laut Envion lediglich 800 bis 1000 Watt benötigen soll um den Mining Container zu kühlen.

Weitere Anwendungsbereiche der „Mining Container von Envion“

Natürlich sollte klar sein, das die Seecontainer von Envion neben dem Mining von digitalen Währungen auch noch weitere Anwendungsbereiche abdecken können. Klar geht es bei Envion aktuell wirklich vorrangig um das Mining von digitalen Währungen doch diese sehr technischen Seecontainer könnten beispielsweise auch für folgende Anwendungsfälle genutzt werden:

  • Crypto-Mining-bezogene Anwendungen: Münzbergbau
  • Blockchain-Infrastrukturunterstützung: Mining-Aktivitäten zur Unterstützung
  • Serveranwendungen: Cloud-Dienste
  • GPU-basierte Anwendungen: Cloud-Rendering (VR-Berechnungen, Filme usw.)

Neben diesen primären Anwendungsbereichen gibt es jedoch auch noch die Mining Container von Envion für thermische Zwecke zu nutzen und so die Energie deutlich sinnvoller und somit in zweifacher Hinsicht nutzen zu können:

  • Beheizung eines Gewächshauses / vertikale Landwirtschaft
  • Beheizung von Industriehallen / Lagerhallen
  • Umbau von Überkapazitäten bei verschiedenen Wind-, Solar- oder konventionellen fossil betriebenen Kraftwerken, Trafostationen auf Werksgeländen oder Überkapazitäten an (leergefahrenen) Trafostationen.
Quelle: www.envion.org
Quelle: www.envion.org

Woher kommt das Internet für den Mining Container?

Grundsätzlich sollte bedacht werden, das Internet auch im 21 Jahrhundert teils noch ein heißes Thema ist. Daher kann man mit den Mining Container nur in seltenen Fällen auf eine Infrastruktur vor Ort zurückgreifen um den Mining Container mit dem Internet zu verbinden. Aus diesem Grund hat man sich bei Envion jedoch dazu entschlossen den Mining Container mit einem Satelliten-Uplink auszustatten, sodass die Hürden bei der Aufstellung und Einrichtung des Mining Containern deutlich gesenkt werden konnten.

Des Weiteren setzt Envion weitestgehend auf einen gewissen Standard in vielen Bereichen. So findet man an den Containern beispielsweise Standard-32A CEE Dosen, sodass dank einer ausgefeilten Startprozedur der Mining Container quasi von jedermann in Betrieb genommen werden kann.

Die „Time-Line“ vom Mining-Projekt der Envion AG

Quelle: www.envion.org
Quelle: www.envion.org

Wie wird das Projekt „Envion“ finanziert?

Das Projekt „Envion“ soll über ein ICO (Initial Coin Offering Link zu Wikipedia) finanziert werden. Der Startschuss des ICO’s wird der 1. Dezember 2017 sein. Ab diesem Zeitpunkt haben Interessenten die Möglichkeit sich an diesem Projekt über den Kauf von Token zu beteiligen. Genaue Informationen zum ICO finden sich im White-Paper von Envion selbst. Insgesamt wird es laut Envion bei diesem Projekt 4 Runden geben, welche folgende Staffelung aufweisen:

Quelle: www.envion.org
Quelle: www.envion.org

Gesamt betrachtet möchte man mit Envion 150.000.000 Token Ausgeben, welche als EVN bezeichnet werden. Um am ICO von Envion teilnehmen zu können kann man mit Ethereum, Bitcoin, MasterCard oder VISA bezahlen. Die Einstieghürden bei diesem ICO sind daher durchaus als gering zu bezeichnen.

Quelle: www.envion.org
Quelle: www.envion.org

Zum White-Paper von Envion

Im White-Paper von Envion finden sich zahlreiche Informationen zum Projekt. Wer also mehr über Envion und dieses Projekt erfahren möchte, der sollte einen Blick in das White-Paper werfen.

–> Link zum White-Paper von Envion <–

Disclaimer / Warnung:

Die Beteiligung an einem ICO (Initial Coin Offering) birgt naturgemäß ein sehr hohes Verlustrisiko für dein eingesetztes Kapital. Daher solltest du sogar im schlimmsten Fall (Worst Case), einen Totalverlust einkalkulieren. Es ist daher mehr als Ratsam, nur solche finanziellen Mittel einzusetzen, deren teilweisen oder vollständigen Verlust – ohne Probleme – verkraftet werden kann. Des Weiteren empfehlen wir, sich vor dem Kauf oder der Beteiligung an einem ICO sehr genau zu informieren und sich auch über die Risiken im Klaren zu sein.

 

Veröffentlicht am: 14.11.2017




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