KRAKEN 28.86 € - LTC   | 5.3 %

KRAKEN 108.58 € - ETH   | 2.4 %

Bitcoin Mining

Das Bitcoin-Mining hat sich seit 2009 zu einem immer komplexeren Prozess entwickelt. Konnte man zu beginn des Bitcoin im Jahr 2009 noch mit fast jeder CPU in relativ kurzer Zeit Bitcoins herstellen, so wurde es mit der Zeit immer schwieriger (steigende Hash-Rate und steigende Difficulty).

Der nächste Schritt bei der Generierung von Bitcoin lag beim GPU-Mining, also der Erzeugung von Bitcoin mit Grafikkarten. Diese Methode war weitaus effektiver als das CPU-Mining, erhöhte jedoch auch den Aufwand, um z. B. für entsprechende Kühlung zu sorgen. Als „Mining-Hardware“ zwischen den Zeiten kann man die sog. FPAG-Miner bezeichnen, welche das GPU-Mining ablöste. Mittlerweile gibt es nur noch sehr wenige, die mit diesen alten Techniken Bitcoin minen.

Stand der Technik sind sog. ASIC-Miner (ASIC = Application Specific Integrated Circuit). Mit dieser Technik ist es deutlich leichter Bitcoin zu erzeugen, als es mit FPGA- und GPU-Mining und ganz zu schweigen von CPU-Mining je möglich war. Aber auch hierbei ist wieder die Komplexität und der Aufwand gestiegen, sodass es für eine einzelne Person immer schwieriger wird, diese Geräte im privaten Haushalt zu betreiben.

Ein paar technische Details zum Bitcoin-Mining

Beim Bitcoin-Mining werden „kryptografische Funktionen“ bzw. „Berechnungen“ durchgeführt (Block Hashing Algorithmus). Ziel dieser „Funktion“ bzw. „Berechnung“ ist es einen Hashwert zu finden, welcher unter einem ganz bestimmten Zielwert liegt. Der Zielwert ist an dem Schwierigkeitsgrad des Bitcoinnetzwerkes geknüpft, sodass mit zunehmender Rechenleistung der Schwieigkeitsgrad steigt.

Der Schwierigkeitswert wird in den meisten Fällen als „difficulty“ bezeichnet. Die Entwicklung der „difficulty“ kann man im folgenden Bild sehr deutlich zu erkennen – die Steigerung ist enorm.

btc_difficulty

Hier haben wir ein Beispiel für einen SH256 Wert:
9b0e2c3321b3e7dd719806719926925bcf91eeff136d8037e744b9062d74e678

Wie läuft das nun bei der Berechnung ab, welcher SH256 Wert wird gesucht?

Dazu treffen wir beispielhaft folgende Annahme:
Die zu erreichende Schwierigkeit liegt bei: 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000

Im Ergebnis wären hiebei alle Berechnungen gültig welche mit einer 0 beginnen.
z.B. 0b0e2c3321b3e7dd719806719926925bcf91eeff136d8037e744b9062d74e678

Wollen wir nun den Schwierigkeitsgrad erhöhen, muss der zu erreiche Schwierigkeitswert verringert werden:
z.B. 0001000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000

Es wird nun ein Wert mit mind. 0000 (4 Nullen) am Anfang benötigt, um gültig zu sein: z.B. 0000b0e2c3321b3e7dd719806719926925bcf91eeff136d8037e744b9062d74e

Um eine gleichmäßige Berechnung von Bitcoin sicherzustellen, hat man in den Algoryhtmus eine Funktion eingebaut, welche alle 2016 Blöcke die Schwierigkeit an die Rechenleistung im Netzwerk anpasst. Hierbei gelten die folgenen Sollwerte: – alle 10 Minuten 1 Block bzw. alle 14 Tage 2016 Blöcke

Werden vom Netzwerk nun mehr Blöcke berechnet, so steigt die Difficulty, werden weniger Blöcke berechnet, so sinkt die Difficulty. Ein Block hatte zu Beginn des Bitcoin im Jahr 2009 ein Volumen von 50 Bitcoin, dieses Volumen wird alle 4 Jahre halbiert – sodass 1 Block momentan (September 2015) 25 Bitcoin enthält.